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IGS: Die erste Hürde ist genommen

SPRINGE. Einem brennt die Sache so richtig auf den Nägeln: Schulleiter Frank Kasburg wünscht sich, dass die IGS Springe endlich Räume bekommt, die zur Schulform und Schülerzahl passen. Er wird sich aber noch gedulden müssen.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Die Stadt hat jetzt das Architekturbüro Springmeier aus Braunschweig mit der Planung beauftragt. Wann der Bau startet, steht aber noch nicht fest.

„Ich würde mich schon freuen, wenn die Bauarbeiten bis zu meiner Pensionierung in eineinhalb Jahren starten würden“, sagt Kasburg. Und darauf lässt sich Planer Wilhelm Springmeier dann doch noch ein. Bis dahin solle zumindest auf jeden Fall der erste Spatenstich erfolgt sein, sagt er.

Das Büro Springmeier-Architekten aus Braunschweig kann viele Erfahrungen im Bereich des Um- und Ausbaus von Schulen vorweisen. Und die Mitarbeiter können zudem auf die Vorarbeit eines Architekturbüros aus Obernkirchen zurückgreifen, das die Neubauten fast bis zur Baureife geplant hatte – bevor sich die Stadt nach längerer Debatte doch für eine europaweite Ausschreibung entschied. Das bedeutet aber auch: Alle Arbeiten, die das neue Büro noch einmal macht, zahlt die Stadt letztendlich doppelt.

Auch künftig rechnet Kasburg mit einem Anstieg der Schülerzahlen. Möglicherweise werden künftige Jahrgänge sogar siebenzügig sein, spekuliert der Schulleiter.

Ungewisse Schülerzahlen machen es für die Planer nicht leichter. Dennoch setzen die Braunschweiger auf eine enge Beteiligung von Lehrern, Eltern und Schülern am Planungsprozess. „Wünsche wollen wir, wenn es möglich ist, berücksichtigen“, sagt Planerin Christiane Kraatz.

Mit Elternbeteiligung habe man gute Erfahrungen gemacht. Dafür sei jetzt der richtige Zeitpunkt: Ist die Planung schon weiter fortgeschritten, werde es zunehmend schwieriger, auf Anregungen einzugehen. Kasburg war gestern bei einer Präsentation überzeugt, dass „aus der Praxis noch manche Wünsche kommen“ würden.

Und Bürgermeister Christian Springfeld versicherte, dass die Stadt alles tue, um die Planungsphase so rasch wie möglich über die Bühne zu bringen. Das Konzept des Vorgängers soll den neuen Planern zwar als Struktur dienen, eignet sich im Detail aber offenbar nicht für die Neuplanung. Und Bauchef Reinhard Schade wies darauf hin, dass das vorherige Büro „unter Zeitdruck und ständig wechselnden Voraussetzungen“ gearbeitet habe. Die Verzögerungen hatten auch die Schulverantwortlichen verärgert.



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