×

„Ich schätze das, was ich hier habe“

Springe. Seine Reise begann nach der Auflösung der Sowjetunion. Gerade hatte Vyacheslav Rogozyanov sechs Jahre Kinderheilkunde in seiner unkrainischen Heimat studiert. Er lernte das Leben kennen, die Menschen, solche, die von den schrecklichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe gezeichnet waren. Und er berührte immer mehr ein System, das weitgehend auf Korruption aufgebaut ist. Wer Geld hat, kauft sich Medikamente, wer richtig Geld hat, lässt sich im Ausland operieren. Und wer arm ist, der hat Pech. „Der Ruf der Ärzte ist dort nicht so gut“, erfuhr Rogozyanov spätestens zu dem Zeitpunkt, als er das erste Mal in einem Krankenhaus arbeitete. „Ärzte und Polizisten“, sagt er, „werden wie Erpresser abgestempelt“.

Autor:

Markus Richter
Angebot auswählen und weiterlesen.

NDZ.de Standard

Alle de+ Inhalte, NDZ Mobil-App

*0,99 € im ersten Monat. Anschließend 6,95 € monatlich.

 

0,99* €

monatlich

Jetzt testen
Hilfetext anzeigen
NDZ Digital

Digitales Komplettpaket: alle de+ Inhalte, E-Paper (auch App), NDZ Mobil-App, historisches Digitalarchiv, NDZ-Zeitreise

21,45 €

monatlich

Jetzt kaufen
Hilfetext anzeigen

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt