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Hohe Auszeichnung bei den Alvesroder Deistermusikanten

ALVESRODE. Das gibt es nicht alle Tage: Bereits seit 70 Jahren bläst Friedrich „Fritz“ Howind in die Tuba bei den Alvesroder Deistermusikanten. Dafür wurde er jetzt mit dem Goldenen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Musikverbandes geehrt.

Seit 70 Jahren hält Friedrich „Fritz“ Howind den Deistermusikanten die Treue. Als Dank bekommt er nicht nur eine Urkunde und das Verdienstkreuz in Gold, sondern auch noch einen großen Präsentkorb vom Vorsitzenden Wolfgang Nickees. FOTO: SZABO

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patricia szabo

„Das ist deutschlandweit einmalig“, staunte der Vorsitzende Wolfgang Nickees – zumindest sei ihm kein weiterer Fall bekannt. Dem konnte Hans-Peter Steinke, Vorsitzender des Kreismusikverbandes Hannover, der die besonderen Ehrungen vornahm, nur beipflichten. Eine besondere Auszeichnung gab es auch für Marie Bartsch, die mit dem Prädikat „Musikerin des Jahres“ geehrt wurde.

Wie aktiv die Deistermusikanten sind, zeigt ein Blick in ihren Terminkalender: Im vergangenen Jahr trafen sie sich zu 38 Orchester- und Sonderproben und 51 Auftritten. „Umgerechnet haben wir 63 Tage Probearbeit geleistet und insgesamt 112 Termine wahrgenommen“, fasste Nickees zusammen. Doch gerade diese intensive Probearbeit sei ein Garant für die gute musikalische Qualität.

Nicht nur musikalisch, auch personell ist der Verein gut aufgestellt. Mit einer konstanten Zahl aktiver und passiver Musiker und Mitglieder sowie der Jugend- und Kinderarbeit, etwa der Flötenbande, leiste „Alvesroder zweitgrößter Verein“ mit seinen 211 Mitgliedern einen Dienst für die gesamte Dorfgemeinschaft, betonte Ortsbürgermeister Dieter Gonschorek.

In seinem Jahresbericht erinnerte Nickees an besondere Auftritte. Unter dem Motto „Unser Herz schlägt für Blasmusik“ gaben die Deistermusikanten ein Frühjahrskonzert, das „beinahe ausverkauft war“. Das, so Nickees, sei besonders dem musikalischen Leiter Zbigniew „Jack“ Watorowski zu verdanken, der vorwiegend das spiele, was dem Publikum gefällt. Dazu kamen zahlreiche Ausmärsche, Platzkonzerte, Ständchen sowie Auftritte beim Osterfeuer und Maibaumfest. Um die zahlreichen Konzerte zu bewältigen, hätten sich die Musiker dazu entscheiden, sich bei den Auftritten aufzuteilen. „Da andere Orchester nicht so gefragt sind, bekommen wir immer mehr Anfragen und Engagements“, freute sich der Vorsitzende. Daher ist der Kalender auch in diesem Jahr wieder gut gefüllt. So steht unter anderem das Frühjahrskonzert auf dem Programm, bei dem sich die 2017 gegründete „Flötenbande“ präsentieren will. „Des Weiteren haben wir Engagements bei allen großen Schützenfesten angenommen.“



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