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Höhere Energiekosten betreffen auch heimische Sportvereine

Der Ukraine-Krieg betrifft auch heimische Sportvereine: Der TV Eldagsen will die Sanierung seiner Halle vorantreiben, um die gestiegenen Energiekosten zu drücken.

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Seit Ausbruch des Krieges seien die Strom- und Gaskosten deutlich angestiegen, heißt es im Vorstand des Vereins. Gegensteuern sei dringend nötig – und zwar auch bei einem Projekt, das ohnehin auf dem Programm gestanden hätte: die eigene Tennishalle in Eldagsen. Bei dem Gebäude sei die Isolation nicht optimal, Heizung und Beleuchtung nicht auf dem neuesten Stand. Man habe sich bereits in Sachen Energiesparen beraten lassen; demnach erwarte man Vorschläge aus dem heimischen Energie- und Umweltzentrum. Ziel sei es, so TV-Vorstandschef Sascha Bode, durch die energetische Sanierung der Halle die Kosten drastisch zu senken.

Doch auch an anderen Stellen ist der Verein aktiv: So haben die Helfer mit der Frühjahrsüberholung der Freiluft-Tennisplätze begonnen. Die Fläche hinter den Plätzen 1 und 2 soll noch verschönert werden; die hohen Bäume hinter den Plätzen 4 und 5 warten noch auf den anstehenden Grünschnitt. Die Fensterrahmen des Hallengebäudes und des Sommerhauses müssen noch einen neuen Anstrich bekommen. Dabei werde der Arbeitseinsatz der Mitglieder dringend gebraucht, betonte Bode.

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Auch die Digitalisierung hält Einzug beim TV: Momentan tausche man sich in Sachen Buchungsportal für die Nutzung der Tennishalle und der Freiluftplätze aus. Dabei solle allerdings berücksichtigt werden, dass nicht jedes Mitglied mit dem Smartphone oder dem Computer in der Lage ist, eine solche Buchung vorzunehmen. Gäste sollen auch weiterhin auf der Anlage Tennis spielen können, damit die Plätze optimal ausgenutzt werden. Außerdem helfe die Platzmiete von Gästen, die Kosten des Spielbetriebs zu finanzieren. Am 1. Juni soll außerdem eine neue Homepage ans Netz gehen.

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Die Vorstandsmitglieder Cordula Bode (von links), Tim Schwenger, Günter Wuttke und Sascha Bode.Foto: Voigtmann

Immerhin: Im Vergleich zu anderen Sportarten sei man ohne größere Ausfälle durch die Coronazeit gekommen, so Bode: Abstände von eineinhalb Metern seien für Tennisspieler kein Problem. Außerdem bestehe dank der beheizbaren Halle die Möglichkeit, das ganze Jahr über Sport zu treiben. Auch mit der Anzahl der Mitglieder kann der Vorstand zufrieden sein. Aktuell seien es 211 Personen, die zum Verein gehören. Allerdings seien 17 von ihnen passiv dabei. Der Verein habe außerdem eine relativ große Anzahl von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren, die Tennis spielen. Ausbaufähig sei allerdings, so wurde festgestellt, der Mitgliederbestand im Bereich der 19- bis 40-Jährigen. Um in Sachen Mitglieder am Ball zu bleiben, wolle man dieses Jahr gezielt Familien ansprechen. Ein Baustein: die Teilnahme am Umzug beim Freischießen Ende Juni. Im Juli ist außerdem ein Familientag geplant. Bereits im Mai soll ein Schnuppertag für Kita-Kinder durchgeführt werden.

Eine wichtige personelle Veränderung steht ebenfalls an: Der bisherige Trainer und Platzwart Dule Hot wird zwar weiter als Trainer zur Verfügung stehen; die Aufgabe des Platzwartes wird aber Reiner Sternberg übernehmen .Bode bedankte sich bei Hot und freute sich darüber, dass die Pflege des Platzes nahtlos in gute Hände übergehen kann.




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