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Herbert Tschöpe bleibt Stadtbrandmeister

SPRINGE. Gute Nachrichten für Stadtbrandmeister Herbert Tschöpe kamen jetzt aus Hannover: Die Landtagsabgeordneten haben das neue Brandschutzgesetz verabschiedet. Tschöpe kann damit bis 2022 Stadtbrandmeister in Springe bleiben.

Herbert Tschöpe
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Ab sofort dürfen alle Feuerwehrleute bis 67 Jahren aktiv an Einsätzen teilnehmen. Tschöpe ist 62 Jahre alt und wurde vom Rat bis 2022 für sechs Jahre als Stadtbrandmeister ernannt. Ohne eine Änderung des Brandschutzgesetzes hätte er vorzeitig ausscheiden müssen. Nun aber kann er noch für vier Jahre weitermachen. „Ich freue mich und habe schon ein paar Gratulationen bekommen und habe nun endlich Gewissheit.“

Er habe in den vergangenen zwei Jahren einiges umsetzen können – an Herausforderungen und Aufgaben in den kommenden Jahren mangele es aber nicht. Etwa „Schadensbegrenzung für das Feuerwehrhaus Bennigsen“ hat sich Tschöpe vorgenommen. „Wir haben gleichzeitig die Zusammenarbeit mit der Stadt verbessert und auf einer sachlichen Ebene kontrovers diskutiert.“ In Sachen Ausstattung und Technik bleibe er dennoch hartnäckig. „Die Feuerwehr hat keine Wünsche, sondern wir brauchen die Technik und müssen auf dem aktuellen Stand bleiben, um unsere Aufgaben wahrnehmen zu können. Leider wird das von der Politik auch mal verkannt.“ Auch ärgert es ihn, wenn er in der Zeitung lese, einige Politiker hätten nicht gewusst, welche Probleme es im Feuerwehrhaus Bennigsen gäbe. „Die waren bekannt.“

Nicht nur in Sachen Feuerwehrhäusern wird auf Tschöpe einiges zukommen. „Auch an den organisatorischen Strukturen müssen wir dranbleiben.“ Er hofft, dass die Feuerwehr noch in diesem Jahr einen hauptamtlichen Gerätewart bekommen. Noch müssen sich die Ehrenamtlichen Urlaub nehmen, etwa wenn das Fahrzeug zum TÜV muss oder Wartungen anstehen. „Wir werden den Antrag dieses Jahr noch einmal einreichen, als Standbrandmeister braucht Kompromissbereitschaft, aber auch eine gewisse Hartnäckigkeit. Vieles ist in den vergangenen Jahren einfach liegen geblieben.“ 2022 stehe Tschöpe voraussichtlich als Standbrandmeister nicht mehr zu Verfügung – sollte sich aber kein Nachfolger finden, könne er laut Gesetz nur für ein Jahr berufen werden. „Das wäre der Worst Case.“

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