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Heiraten ist in Springe immer noch in

SPRINGE. Heiraten ist offenbar beliebt wie nie: 160 Paare haben sich 2018 in Springe das Ja-Wort gegeben. Damit bleiben die Ehe-Schließungen auf Rekord-Niveau.

Die meisten Paare haben im vergangenen Jahr im Standesamt im „Alten Rathaus“ geheiratet. Foto: Pape
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Bereits 2017 war die Zahl im Vergleich zu den Vorjahren mit 161 Paaren extrem hoch.

„Diese Zahlen haben wir das letzte Mal vielleicht vor etwa 20 Jahren erreicht“, sagt Olaf Klaß vom Standesamt in Springe. „Nach dem Rekordjahr 2017 ist es toll, dass wir das 2018 halten konnten.“

Die meisten Springer hielten es im vergangenen Jahr klassisch: Mehr als 70 Paare gaben sich im Standesamt das Eheversprechen. Damit hat die Einrichtung im Alten Rathaus den bisherigen Spitzenreiter bei den Liebespaaren abgelöst, nämlich den Gutshof von Jeinsen. Gut etabliert habe sich als Trau-Ort die Paradies-Schmiede von Christine und Andreas Rimkus mit etwa 20 Hochzeiten. „Mi den Zahlen sind sie sehr zufrieden und sie sind auch gestiegen.“ Neben der Paradies-Schmiede können sich die Verliebten auch im Museum auf dem Burghof trauen lassen. Diese Angebot habe im vergangenen Jahr aber niemand in Anspruch genommen. „Das ist ohnehin eher selten“, weiß Klaß. Fünf Trau-Orte gibt es in Springe insgesamt.

Überraschend abgenommen haben die Heirats-Zahlen dafür im Jagdschloss in Springe. „Dort wurde weniger als drei Mal geheiratet“, hat Klaß beim Blick in den Kalender festgestellt. Er rechnet aber damit, dass die Zahl in diesem Jahr wieder steigen wird. Bereits zwei Termine im April und im August hat das Standesamt im Jagdschloss bereits reserviert. „Ich denke, dass Angebot wird attraktiver werden.“ Denn: Niklas Vögeding, der die Verwaltung des Jagdschlosses von Günther Raschke übernommen hat, plant einige Neuerungen: So sollen die Ehepaare die Möglichkeit bekommen, auf dem großen Gelände im Freien heiraten zu können. Laut Vögeding seien bereits acht Trauungen in diesem Jahr geplant.

Wer auf eine Schnapszahl-Hochzeit aus ist, hat es in diesem Jahr nicht so leicht. Auch wenn es im vergangenen Jahr keine echten Schnapszahl-Daten gab, war der Andrang etwa auf den 18. August 2018 groß.

Ähnlich sah das am 17. Juli 2017 aus, obwohl dieses Datum sogar auf einen Montag fiel. Weil das Datum leicht zu merken ist, sind die Tage bei Heiratswilligen besonders gefragt. Für Donnerstag, 19. September 2019, seien aber schon zwei Trauungen vorgemerkt, sagt Klaß. „Der Ansturm ist nicht so hoch wie im vergangenen Jahr.“



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