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Heimische Freibäder stellen Besucher-Rekorde auf

ELDAGSEN/ALTENHAGEN I/BENNIGSEN. Rekordsommer – und Rekord-Besucherzahlen bei den Freibädern. Schon lange waren die nicht mehr so zufrieden mit einer Saison wie in diesem Jahr. In Bennigsen spricht man sogar von Rekordbesucherzahlen: seit 2003 seien nicht mehr so viele Menschen im Bad gewesen, wie in diesem Jahr.

Ziemlich voll: Am Dienstag stellt das Freibad Bennigsen mit 1346 Besuchern einen Rekord auf. FOTO: HERRMANN
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Dabei ist die Saison noch gar nicht vorbei. 1346 Besucher zählte das Freibad Bennigsen – allein am Dienstag. „Das war der beste Tag des Jahres“, frohlockt Schwimmmeister Kay Leipert. Er berichtet, dass das Bad allgemein einen guten Lauf habe und zunehmend von Besuchern aus der gesamten Region entdeckt werde.

Flexibel bei den
Öffnungszeiten

Freibad-Chefin Martina Riemer indes schwärmt von einer bislang grandiosen Saison: „Gestern zählten wir den 30 000. Besucher – und die Saison ist noch gar nicht vorbei.“ Bis zum Herbst rechnet sie damit, dass rund 40 000 Badegäste drin sind.

Damit würde das Bad den bisherigen Besucherrekord aus dem Jahr 2003 zwar verfehlen – damals waren 50 000 Badegäste in die Fluten getaucht. „Das wird man heute aber nicht mehr erreichen“, schätzt Riemer. Immerhin gab es damals noch keine Ganztagsschulen, die dazu beitragen, dass Schüler am Nachmittag nicht ins Freibad gehen können.

Von vielen Besuchern kann auch Maik Paul vom Waldbad Altengen I berichten: „Wir sind zufrieden und haben sehr gute Zahlen.“ Gut lief es im Waldbad nicht nur am Rekord-Dienstag, sondern auch die gesamte Woche, betont er.

Das Freibad in Eldagsen hat wegen der Temperaturen über 30 Grad sogar seine Öffnungszeiten ausgeweitet – das Bad schließt um 20 Uhr. Ab morgen, wenn es wieder etwas kühler werden soll, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten und um 19 Uhr ist Schluss, kündigt der Freibadverein an. „Wir sind da aber sehr flexibel und beobachten das Thermometer genau“, sagt Schwimmmeisterin Christine Friedrich.

Ihre Bilanz der Öffnungszeiten-Verlängerung fällt positiv aus: „Die Verlängerung wird gerade von Arbeitnehmern gern angenommen, die nach Feierabend bei normalen Öffnungszeiten nicht mehr ins Bad gegangen wären“, sagt sie. Und mit der gesamten Saison ist die Schwimmmeisterin bislang „sehr, sehr zufrieden“.

Und auch im Hallenbad in Springe ist Badebetriebsleiterin Uta Kruse glücklich mit den Zahlen: Obwohl zu ihrer Zielgruppe eigentlich nicht schwerpunktmäßig die Sonnenanbeter gehören, ist sie „sehr zufrieden“, die Besucherzahlen seien „besser als sonst“.

Rund 500 Schwimmer seien pro Tag im Bad, allein gestern zählte sie am frühen Nachmittag 58 Leute im Wasser. „ Sie holen sich eine Abkühlung bei uns“, bilanziert Kruse, wobei besonders Familien im Sommer die Becken bevölkern würden – neben jenen Schwimmern, die ohnehin regelmäßig das Bad besuchen. Ihnen ist es egal, ob die Sonne scheint.



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