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Großer Rohrbruch nahe der Eldagsener Straße / Leichte Einschränkungen bei der Versorgung

Halbe Million Liter Wasser ausgelaufen

Springe. Eine halbe Stunde lang saßen sie gestern Morgen auf dem Trockenen: Nach einem großen Rohrbruch nahe der Eldagsener Straße waren Krankenhaus, DRK-Altenheim, Blutspendedienst und Octapharma laut Versorger Purena zwischenzeitlich ohne Wasser. Auch in der Innenstadt kam es zu leichten Einschränkungen Insgesamt flossen gut eine halbe Million Liter Wasser den Weg aus Richtung Hallerquelle hinab zur Eldagsener Straße.

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VON CHRISTIAN ZETT

Das Rohr, das da am Morgen entzwei ging, war nicht ganz unwichtig: Laut Purena-Chef Jürgen Schodder handelt es sich um eine von zwei Hauptleitungen, die von der Hallerquelle aus die Kernstadt versorgt. Weil es sich jedoch um eine Art Ringsystem handelt, habe man schnell Abhilfe schaffen können: Die Stadt – und auch Altenheim, Krankenhaus und Unternehmen – werden seitdem über die zweite Leitung in Richtung Hamelner Straße versorgt – sowie über ein Wassernetz an der Jägerallee.

Was genau den Rohrbruch auslöste, ist unklar. Weil die Wasserversorgung erst mal gesichert sei, könne man sich nun in Ruhe mit der Reparatur und der Ursachenforschung beschäftigen. Die Kosten liegen wohl im fünfstelligen Bereich. Das kaputte Rohr ist laut Schodder noch nicht besonders alt: Es stamme wohl aus den 1970er Jahren – „und war eigentlich noch nicht am Ende seiner Lebenszeit.“

Aufgefallen war der Rohrbruch nicht nur Anliegern und Spaziergängern, die die Wassermassen den Feldweg hinabfließen sahen. Auch die Purena selbst bemerkte den Schaden: „Wir haben einen automatischen Alarm bekommen, weil zwei unserer Zwischenspeicher sehr schnell leergelaufen sind“, erklärt Schodder. Zunächst hatte sich das Unternehmens aufs Schlimmste vorbereitet – und eine Wasser-Notversorgung fürs Krankenhaus erwogen.



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