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Häuslebauer gesucht

Springe. Die Stadt wächst: Zwar ist die Zahl der Einwohner laut aktuellen Statistiken weiter rückläufig, doch die bebaute Fläche wird größer. Auch, wenn es nach den Plänen der Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG) geht. Die schreibt jetzt den zweiten Bauabschnitt im Wohngebiet Großer Graben an der Hamelner Straße aus.

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„Wir haben schon ein Dutzend Anfragen von jungen Familien, die auf dem Gelände ihr Haus bauen möchten“, sagt HRG-Projektleiterin Sabine Daues.

Insgesamt ist auf der Neubaufläche Platz für 40 Grundstücke, die vorwiegend mit Einfamilienhäusern, an einigen Standorten aber auch mit Doppelhaushälften oder Reihenhäusern bebaut werden können. Im Angebot sind Grundstücksgrößen zwischen 500 und 700 Quadratmetern. „Besonders attraktiv macht sie, dass sie ohne Bauträger angeboten werden“, sagt HRG-Geschäftsführer Matthias Böhle. Der Kaufpreis beträgt, je nach Lage, zwischen 100 Euro (südlich der Beethovenstraße) und 135 Euro pro Quadratmeter (direkt am nördlichen Grünzug).

Der erste Spatenstich in dem Neubaugebiet zwischen Haller und Hamelner Straße wurde bereits im Jahr 2002 gesetzt. Bürgermeister Jörg-Roger Hische freut sich darüber, dass es jetzt weitergehen soll. „Wir haben gute Erfahrungen mit der HRG gemacht“, lobt das Stadtoberhaupt.

Hische sieht das Projekt auch als Beweis dafür, dass die Stadt trotz rückläufiger Einwohnerzahlen für junge Familien attraktiv ist und bleibt. Den Rückgang der Bevölkerungszahlen in der Deisterstadt – zuletzt schrumpfte Springe um 0,77 Prozent – bezeichnet Hische ohnehin als „nicht dramatisch“. Er liege im Landestrend. Die Stadt müsse Neubauflächen schaffen, um junge Familien anzulocken und ihnen zu ermöglichen, „ihre Wohnwünsche umsetzen zu können“.

Den Eindruck bestätigt auch Böhle: „Wir müssen jungen Leuten attraktive Angebote zum Bauen machen.“ Und gerade für Familien sei Springe ein attraktiver Wohnort und eine gute Alternative zum benachbarten Hannover.

So wirbt denn die HRG auch mit der naturnahen Lage der Grundstücke und einer gleichzeitig guten Erreichbarkeit von Bahnhof und Innenstadt. Die Bauvorgaben am Großen Graben halten sich demnach ebenfalls in Grenzen. Das Gelände soll über jeweils drei Stichwege erschlossen werden. Mit deren Bau soll im Februar 2015 begonnen werden, im Sommer könnten die ersten Häuser folgen. Offizielle Reservierungen der Grundstücke sind ab September möglich, Kaufverträge sollen dann ab Oktober unterzeichnet werden. Anfragen zum Baugebiet, zu Kosten und Vorgaben beantwortet HRG-Projektleiterin Sabine Daues, 0511/76354317. rtm

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