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Sterben in Springe: Stadt muss immer öfter bei Beerdigungen einspringen / Mehr anonyme Bestattungen

„Habe mich erschrocken, wie viele das sind“

Springe (zett). „Unbedachte“ heißen sie – Menschen, für die sich nach ihrem Tod niemand verantwortlich zeigt, für deren Bestattung niemand aufkommt. Ihre Zahl nimmt in Springe stetig zu: Gab es bisher ein Dutzend Fälle im Jahr, sind es seit Januar bereits zehn. Ebenso viele Bürger bitten bei der Stadt um finanzielle Unterstützung für die Beerdigung. Und: Immer mehr Springer lassen sich anonym beisetzen – auf dem Neuen Friedhof sind es schon knapp 500.

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