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Eltern übergeben 800 Unterschriften

Grundschule Thema in Landtag und Ausschuss

Altenhagen I/Hannover (zett). Alle waren sie in den Landtag nach Hannover gekommen, um eine Stunde lang über das Schicksal der Grundschule Altenhagen I zu sprechen: Springes Jugendamtschefin Dagmar Wiese-Cordes, Ratsherr Wilfred Nikolay, die Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg, Ortsbürgermeisterin Ulrike Bornscheuer, dazu Schulleiterin Dorette Naumann, Bürgermeister Jörg-Roger Hische, zwei Elternvertreter und der zuständige Beamte aus dem Kultusministerium.


Kohlenberg zog gestern gegenüber der NDZ ein positives Fazit: „Das Treffen ist gut gelaufen.“ Sie sei jetzt frohen Mutes, „dass wir eine andere Möglichkeit finden“, als die Außenstellenlösung oder gar die Schließung.

Auch Nikolay war zufrieden mit der Zusammenkunft: „Natürlich kann das Ministerium keine verbindliche Zusage machen.“ Doch der Fachbeamte habe die Situation „durchaus optimistisch bewertet“ und sich zuversichtlich gezeigt, dass es durch die angedachte Kooperation der Einrichtung mit der Springer Grundschule Am Ebersberg eine Lösung in Sachen Unterrichtsversorgung geben könne, so Nikolay. „Das würde bedeuten, dass die Schule weiter so selbstständig betrieben werden kann wie bisher.“

Elternsprecher Martin Núñez, der gemeinsam mit dem Vater Thorsten Koch im Landtag dabei war, wertete die Zusammenkunft als „positives Zeichen“. Das Kultusministerium habe verstanden, dass „die Lage in Altenhagen eine besondere ist“.

Landesdezernentin bei Ortsratssitzung

Die Elternvertreter nutzten den Termin in Hannover, um dem Kultusministerium ihre in den vergangenen Wochen gesammelten Unterschriften zu übergeben. Insgesamt 800 Leute hätten das Ansinnen auf diese Weise unterstützt, erklärte Martin Núñez stolz.

Die Ergebnisse des Treffens wurden gestern Abend auch in der gemeinsamen Sitzung des Ortsrats Altenhagen I und des Schulausschusses im Dorfgemeinschaftshaus diskutiert. Dort stellte sich auch Almuth Blanck, zuständige Dezernentin der Landesschulbehörde, den Fragen der zahlreich erschienenen Grundschul-Eltern. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der morgigen Ausgabe.



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