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Grüngut-Annahme für die Kernstadt?

SPRINGE. In den Gesprächen zwischen Stadt und Entsorger Aha über eine Entschärfung der Situation am Wertstoffhof hat sich eine mögliche Option ergeben: Baufachbereichsleiter Jörg Klostermann bestätigte auf Anfrage, ein Landwirt habe Bereitschaft signalisiert, bei sich auf dem Gelände eine Grüngutannahme einzurichten.

Weil der Wertstoffhof gerade im Frühjahr stark genutzt wird, könnte Springe eine Grüngut-Annahme erhalten. ARCHIVFOTO: HELMBRECHT
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Diese Einrichtungen, die ebenfalls unter Regie der Aha laufen, gibt es bislang nur bei Landwirten in den Ortsteilen Altenhagen I, Gestorf, Eldagsen, Lüdersen und Völksen. Sie öffnen zwei Mal die Woche – nehmen aber keinen Rasenschnitt an, weil dessen Säfte dort ins Grundwasser sickern können.

Klostermann betont, grundsätzlich sei die ganze Situation rund um den Wertstoffhof und die Frage der Entsorgungs-Organisation „eine Pflichtaufgabe der Aha – dem müssen sie nachkommen“. Die Stadt hatte sich vor einigen Wochen nach einem Krisentreffen mit CDU und Aha-Vertretern auf dem Wertstoffhof bereit erklärt, sich an der Suche nach einer Lösung zu beteiligen.

Grundsätzlich geht es darum, die besonders im Frühjahr und dann zu Spitzenzeiten (etwa sonnabends) auftretenden langen Autoschlangen und die damit einhergehenden Verkehrsprobleme in der Umgebung zu minimieren.

Man müsse nun schauen, ob und wie das Angebot des Landwirts umzusetzen sei, sagt Klostermann: „Wir reden auch über Fragen der Entwässerung oder des Brandschutzes.“ Allerdings geht es nicht nur um die Organisation, sondern auch um die Finanzierung der Grüngutstelle, die die Aha übernehmen müsste.

Eine Option könnte auch sein, bei dem Landwirt per Containerlösung, anders als bei anderen Annahmestellen, auch die Annahme von Rasenschnitt zu ermöglichen – das würde die Sache allerdings verteuern.

Entsorger Aha selbst bestätigt auf Anfrage lediglich die laufenden Gespräche mit der Stadt. Man selbst prüfe einen weiteren Wunsch aus dem Krisengespräch: die Einrichtung eines Frühwarnsystems am Wertstoffhof. Damit soll Autofahrern in langen Warteschlangen frühzeitig signalisiert werden, ob sie überhaupt noch eine Chance darauf haben, vor der Schließung der Einrichtung auf das Gelände an der Oppelner Straße zu gelangen.



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