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Grünes Licht für neue Kita in Eldagsen

ELDAGSEN. Es sind noch nicht viele – aber es gibt sie, die Erfolgsmeldungen von der Kita-Front: Der Sozialausschuss hat einstimmig grünes Licht für die Gründung einer neuen Kindertagesstätte in Eldagsen gegeben. Eingerichtet werden soll die Kita in einem bereits bestehenden Haus an der Nordstraße.

Dieses Haus in Eldagsens Nordstraße soll demnächst Platz für drei Krippen-Gruppen und eine Kindergarten-Gruppe bieten. Foto: Ackermann
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Ganze 25 Kindergarten- und 26 Krippenplätze soll die neue Kita bieten. „Ein Investor baut das Wohnhaus so um, dass drei Krippen-Gruppen und eine Kindergarten-Gruppe entstehen können“, sagt Fachbereichsleiterin Hanna Kahle. Der Investor ist der Bau-Unternehmer Michael Ewler aus Springe. Die Kita-Trägerschaft soll die Stadt übernehmen, sagte Kahle: „Das führt zu einer größeren Vielfalt in der Trägerlandschaft“, argumentierte sie. Die Stadt wiederum wird das Gebäude vom Investor anmieten. Und der baut das Haus jetzt nach und nach um.

Klaus Nagel (FDP) wollte wissen, ob bereits geprüft worden sei, ob ein Neubau auf städtischem Grund unterm Strich nicht günstiger sei. Kahle verwies auf den Vorteil, der dadurch erwachse, dass die Stadt in dieser Variante nicht selbst bauen müsse: „Ich bezweifle, dass wir den Bau so schnell hinbekommen würden“, sagte sie.

Die neue Kita in Eldagsen soll, wenn alles glatt läuft, schon im kommenden Jahr fertig sein und dann zum Kindergartenjahr 2019/20 im Sommer an den Start gehen. Die Kosten für den Ausbau bezahlt der Investor, allerdings darf er auf Fördergelder von Land (15 Prozent) und Region (20 Prozent) hoffen. 2826 Euro Mietzins würde die Stadt an den Unternehmer monatlich zahlen.

Dazu kämen die einmaligen Kosten für die Gestaltung des Außengeländes, um die sich der städtische Bauhof kümmern würde. Dafür entstünden Kosten in Höhe von 80 000 Euro – etwa für Spielgeräte auf dem Gelände. Bevor es allerdings losgeht, muss das Gebäude Kita-tauglich werden. Eine Hürde stellt dort etwa noch der Brandschutz dar. Auch müssen Wände versetzt werden. Die Verwaltung hat mit dem Investor dafür bereits verschiedene Modelle durchgerechnet.

Auf die Stadt kommen die Kosten für das Personal zu: Das sind eine Leitungsstelle, sieben Erzieher in Vollzeit, zwei in Teilzeit und zwei Sozialassistenten. Kostenpunkt: gut 560 000 Euro im Jahr. Das Geld soll, laut Beschluss, bereits im Haushalt des kommenden Jahres eingeplant werden. Das Konzept für die neue Kindertagesstätte wird von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Kita-Leitung der ebenfalls städtischen Roten Schule erarbeitet.

Sozialausschuss-Chef Bastian Reinhardt (SPD) frohlockte nach dem einstimmigen Votum der Gremiums-Mitglieder: „Wir haben einen weiteren Planungspunkt auf der Karte hinzugefügt.“ Die endgültige Entscheidung darüber, ob die Kita gebaut wird, treffen allerdings die Mitglieder des Stadtrates. Der nimmt sich am 25. Oktober des Themas an.

Damit neues Kita-Personal einfacher gefunden wird – Erzieher sind derzeit ziemlich gefragt – will die Stadt neue Kräfte unbefristet einstellen.



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