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Schulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion gestern zu Gast

Grüne wollen Ganztags-IGS

Springe (mf). Die Springer Grünen fordern die Gründung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in der Deisterstadt. Als Standort komme das Schulzentrum Nord in Betracht, das gegebenenfalls um einen Anbau erweitert werden müsse, so Stadtverbandsvorsitzender Thomas Hüper-Maus.

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Er hoffe im Stadtrat auf Unterstützung durch SPD und FDP. „Bei Freigabe der Abstimmung würden vielleicht auch einige CDU-Politiker eine IGS unterstützen“, glaubt Hüper-Maus.

Mut machte den Springer Parteifreunden gestern die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Ina Korter, die am Abend an einer Diskussion zum Thema in der Grundschule Hinter der Burg teilnahm. Die Hauptschule habe bundesweit keine Zukunft, zeigte sie sich überzeugt. Das gelte auch für Springe, wo sich zuletzt nur noch 5,3 Prozent der Eltern dafür entschieden hätten, ihr Kind an der Gerhart-Hauptmann-Schule anzumelden. „Das ist weniger als im Durchschnitt der Region Hannover.“ Für Hauptschüler biete der Arbeitsmarkt denn auch kaum noch Perspektiven.

Eine Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen sei daher die Mindestforderung ihrer Partei – die „Lieblingsoption“ gleichwohl eine IGS als Ganztagsschule. Sie sei gegenüber einer KGS die bessere Lösung, weil sie Hauptschülern bis zum Schluss die Möglichkeit des Abiturs offen lasse. Springe solle sich auch nicht von der geforderten Fünfzügigkeit abschrecken lassen, die die Kultusministerin zur Bedingung gemacht habe. „Ich bin überzeugt, dass im Zweifel eine Klage Erfolg hätte. „Andere Kommunen haben schließlich auch kleinere Gesamtschulen“, so Korter. Langfristig gebe es jedenfalls in Springe nur noch Platz für das Gymnasium und eine IGS, ist sie überzeugt.

Auf Einladung von Stadtverbandschef Thomas Hüper-Maus sprach gestern Abend die Landtagsabgeordnete Ina Korter in Springe über Fragen der Schulpolitik.



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