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Großes Jagdhorn-Blasen am Springer Jagdschloss

SPRINGE. Sie reisten aus ganz Niedersachsen an – und darüber hinaus: Beim Landeswettbewerb im Jagdhornblasen stellten am Sonntag 54 Jagdhornbläsergruppen mit rund 700 Teilnehmern ihr Können unter Beweis. Auch Gäste aus Nordrhein-Westfalen waren auf die große Wiese des Springer Jagdschlosses gekommen.

Autor

Anne Brinkmann-Thies Reporterin
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Daumen drücken hieß es um 14.30 Uhr für die Jagdhornbläsergruppe Springe: Die startete in der sogenannten gemischten Gruppe, in der mit Parforce- und mit Plesshörnern geblasen wird. Bevor es aber losging, gab es noch einen kleinen Schrecken: Überraschend musste Karsten Dörpmann, einer der 17 Bläser, zurück auf seinen landwirtschaftlichen Betrieb. Gerade noch rechtzeitig zum Auftreten war er aber zurück. „Wir sind ohnehin durch einen Corona-Ausfall dezimiert“, erklärte die Obfrau der Springer Jagdhornbläser, Monika Bönsch. Und war froh, schließlich mit 17 Bläsern an den Start gehen zu können. Die Springer ließen unter anderem die Signale „Begrüßung“, „Bär tot“ und „Reh tot“ erklingen und landeten mit ihrer Darbietung auf Platz sieben der Landeswertung.

Ein einstimmiges Signal ist besonders schwierig

Besonders schwierig sei es übrigens, das einstimmiges Signal „Blatt schlagen“ zu spielen“, erklärte Bönsch. Zehn Richter in zwei Teams werteten die Darbietungen. Kriterien waren unter anderem der allgemeine Eindruck, wie also etwa das Horn gehalten werde, erklärte Richterin Birte Lütke-Bornefeld. Aber auch die Tonintensität und das notengerechte Blasen wurden beurteilt.

Für ganz andere Töne während der Darbietungen sorgten im abgetrennten Zuschauerbereich die Bläsergruppe von der Wurster Marsch und ihre große Fangemeinde. Mit Bussen waren sie aus Richtung Leer an den Deister gekommen und sorgten für gute Stimmung. Als sich ihre musikalische Leiterin Ute Marx näherte, gab es für sie eine lautstarke La-Ola-Welle. Zu Recht, wie sich herausstellte: Die Gruppe siegte in der Signalgruppe C. Dazu gratulierte ihnen auch Christine Gade aus dem Landwirtschaftsministerium, die die erkrankte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kienast vertrat.

Landessieger in der Signalgruppe G wurde die Bläsergruppe Hameln-Pyrmont. In der Signalgruppe B gab es gleich zwei erste Plätze mit der Bläsergruppe Isenhagener Land sowie der Bläsergruppe Burgwedel Thönse. Landessieger der Signalgruppe A wurde die Bläsergruppe Visbeker Bläserrotte.

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