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Sportstättennutzungsgebühr, Deisterkessel oder Masttierhaltung? Stimmen Sie mit ab!

Gesucht: Das Springer (Un-)Wort des Jahres

Springe (mf). Bundesweit hat es der „Wutbürger“ zum Unwort des Jahres gebracht – gekürt von der Gesellschaft für Deutsche Sprache. Doch wie sieht es am Deister aus? Welcher Begriff hat die Springer 2010 am meisten bewegt? Wir suchen mit Ihnen gemeinsam das lokale (Un-)Wort des Jahres. Aus einer Liste von insgesamt zehn Vorschlägen können Sie auswählen und abstimmen – per Post oder hier auf NDZ.de.


Springe (mf). Bundesweit hat es der „Wutbürger“ zum Unwort des Jahres gebracht – gekürt von der Gesellschaft für Deutsche Sprache. Doch wie sieht es am Deister aus? Welcher Begriff hat die Springer 2010 am meisten bewegt? Wir suchen mit Ihnen gemeinsam das lokale (Un-)Wort des Jahres. Aus einer Liste von insgesamt zehn Vorschlägen können Sie auswählen und abstimmen – per Post oder HIER auf NDZ.de.

1. Sportstättennutzungsgebühr:

Immer wieder haben Politik und Verwaltung einen Anlauf genommen, die Sportvereine für die Nutzung von Turnhallen und Spielfeldern zur Kasse zu bitten – oft mit unausgegorenen Vorschlägen. Vermutlich wird das Thema im Wahljahr 2011 erneut vertagt.

2. Haushaltsloch:

Millionenloch: Springe schiebt einen riesigen Schuldenberg vor sich her. Viele Bürger bekommen das zu spüren, weil an allen Ecken und Enden gespart wird.

3. Bürgermeisterkandidat:

Was für ein Hickhack: Nachdem Amtsinhaber Jörg-Roger Hische der CDU den Rücken gekehrt hatte, kürte diese Friedrich Woltmann. Die SPD hatte mit Detlef Meine und Heinz Bähre zwei – allerdings wenig geliebte – Bewerber. So zauberte der Vorstand über Nacht eine Kandidatin von außerhalb aus dem Hut: Silvia Jünke. Gewählt wird am 11. September 2011.

4. Volksfeststreit:

Beim Springer Volks- und Schützenfest kam es zum handfesten Streit zwischen dem neuen Festwirt und einer alteingesessenen Schaustellerfamilie aus Eldagsen. Zeitweilig stand sogar die Veranstaltung selbst auf der Kippe.

5. Winterchaos:

Schneemassen und sibirische Minusgrade bis weit hinein ins Frühjahr – das hatten wir doch gerade erst! So eisig wie das Jahr 2010 begann, so endet es nun auch.

6. Masttierhaltung:

In Boitzum, aber auch im benachbarten Bad Münder – immer mehr Landwirte wollen mit Hähnchen- oder Schweinemastbetrieben neue Geschäftsfelder erschließen. Und überall formiert sich Widerstand.

7. Deisterkessel:

Der Streit um neue Baugebiete wird nirgendwo so verbittert ausgefochten wie hier. Zerstörung der Natur oder überlebensnotwendig, um Neubürger anzulocken?

8. Kita-Standort:

In Eldagsen wurde wochenlang um den Neubaustandort gerungen – und am Ende das Votum des Ortsrates in den Wind geschossen.

9. Hallenbad-Schließung:

Hohe Investitionen, viele Einschränkungen für Nutzer – die Badsanierung sorgte für reichlich Verdruss.

10. Schuldebatte:

IGS, Oberschule oder Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem? Kein politisches Thema wurde 2010 in Springe so heiß diskutiert wie dieses. Fortsetzung garantiert.

Na, welches davon ist Ihr lokales (Un-)Wort des Jahres? Abstimmen können Sie bis zum 28. Dezember per Post (NDZ – „Wort 2010“, Bahnhofstraße 18, 31832 Springe) oder im Internet (www.ndz.de). Wir freuen uns über eine kurze Begründung Ihrer Entscheidung. Vielleicht haben Sie aber auch noch ein ganze anderes, persönliches (Un-)Wort des Jahres. Wir sind gespannt.

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