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Gestorf: Wünsche zur Ortsdurchfahrt jetzt im Ministerium

GESTORF. Eigentlich könnte er ja zufrieden sein: Die Unfallkreuzung am Ortsausgang ist durch eine Ampel entschärft, in Richtung Springe gibt es ein Überholverbot. Doch Gestorfs Bürgermeister Eberhard Brezski (SPD) will zwei weitere Vorhaben umsetzen, die den Verkehr verbessern sollen.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Konkret geht es um die Calenberger Straße, die Ortsdurchfahrt, für die das Land als Träger zuständig ist. Die Schlaglöcher auf der Fahrbahn hatten vor einigen Wochen erneut den Ortsrat beschäftigt – der schon zu Jahresbeginn bei der zuständigen Straßenmeisterei auf Nachbesserungen gedrängt hatte.

Die Straße, betont Brezski, sei erst zehn oder elf Jahre alt und müsse noch nicht so aussehen, wie sie es nun tut: An einigen Stellen, kritisierte das Gremium damals, sei sogar das Kopfsteinpflaster zu sehen. Vor allem der Schwerlastverkehr mache der Fahrbahn zu schaffen, so Brezski.

Doch in Wennigsen sei man nicht so recht weitergekommen, bilanziert der Ortsbürgermeister jetzt. Er will den Druck erhöhen: Vor einigen Tagen führte er der SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Liebelt die Schadstellen vor. Die wolle das Thema nun mit nach Hannover nehmen – und über den verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Stefan Klein, direkt im Verkehrsministerium platzieren. Auf diesem Weg war es den Gestorfern vor einiger Zeit schon gelungen, die lange mit einem Tempolimit versehene Straße Richtung Bennigsen sanieren zu lassen.

Brezski, der für die SPD auch in der Regionsversammlung sitzt, gab Liebelt noch einen zweiten Wunsch mit auf den Weg: Ein Spiegel soll an der Ecke Calenberger Straße/Hannoversche Straße angebracht werden. „Die Stelle ist sehr schlecht einsehbar.“ Es gehe ihm dabei weniger um Fußgänger und Radfahrer – „die überqueren an der Stelle nicht die Straße“. Doch viele ältere Gestorfer Autofahrer meiden das Abbiegen auf die Hauptstraße an der Stelle: „Stattdessen weichen sie quer durch den Ort aus, um woanders auf die Calenberger Straße zu fahren.“ Diesen Verkehr wolle er mit dem Spiegel mindern, so Brezski.



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