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Gestorf will Krippenplätze schaffen

GESTORF. Neue Krippenplätze in Gestorf: Die Stadt reagiert auf die hohe Nachfrage und will 30 zusätzliche Plätze schaffen. Untergebracht werden sollen die Kinder allerdings zunächst in Containern.

Die Suche nach einem Krippenplatz für Kleinkinder gestaltet sich auch in Springe immer schwerer – es gibt nicht überall ausreichend Plätze für Unter-Dreijährige. In Gestorf sollen jetzt 30 zusätzliche Plätze entstehen. Bis die Kita (Foto) allerdings
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

250 000 Euro sind dafür im Haushalt eingestellt.

„Auf der einen Seite streben wir eine dauerhafte Lösung an, brauchen aber bis dahin einen Übergang“, erklärt Fachbereichsleiter Clemens Gebauer. Heißt: Parallel zu der Planung der Container läuft die Planung der Kita-Erweiterung. Auch dafür sind 50 000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt.

Die Container könnten auf der freien Fläche hinter dem Schulgelände aufgestellt werden. Die Verwaltung habe bereits Architekten beauftragt, die feststellen sollen, welche Flächen in dem Bereich konkret in Frage kommen.

Wann die Container aber tatsächlich kommen, ist noch offen. „Das hängt auch daran, wann der Haushalt genehmigt wird“, sagt Gebauer. Und auch bei Containern müssten neue Versorgungsleitungen und Kabel gelegt werden, das koste ebenfalls Zeit. „Mein Wunsch wäre es, schon im Sommer starten zu können. Ob das aber wirklich realistisch ist, ist noch unklar.“

Im Januar soll es ein erstes Treffen mit der Kita-Leitung geben. „Wie viele Plätze dann tatsächlich geschaffen werden, wollen wir im Dialog mit der Einrichtung klären, um auch zu sehen, wie die Kinder dann in den Betrieb integriert werden können“, sagt Gebauer. „Für mich ist diese Übergangslösung mehr als befriedigend“, freut sich Ortsbürgermeister Eberhard Brezski. Bereits seit drei Jahren arbeite er mit der Verwaltung an einer Lösung. „Und das ist gar kein Vorwurf, sondern ein normaler Vorlauf für so ein Projekt.“ Die Container-Lösung sei aber nicht förderfähig, sagt Brezski. Der Gestorfer Ortsbürgermeister habe sich daher an den Regionspräsidenten Hauke Jagau gewandt und einen Kompromiss vorgeschlagen. „Das Ergebnis: Die Region kann sich auch eine Förderung der eigentlich nicht förderfähigen Kosten vorstellen.“



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