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Gericht: Ex Baumarkt-Mitarbeiter muss 300 Euro zahlen

SPRINGE. Das Verfahren gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Springer Baumarkts, der sich wegen Diebstahls vor Gericht verantworten musste (wir haben berichtet), ist nach dem zweiten Verhandlungstermin eingestellt worden. Der Mann muss aber als Auflage 300 Euro an die Landeskasse bezahlen.

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Autor

Anne Brinkmann-Thies Reporterin

Dem Angeklagten war vorgeworfen worden, neben einem Hochdruckreiniger auch diverse Spezialschienen, Abwasser-Rinnen und Bit-Boxen aus dem Baumarkt in Springe geklaut zu haben.

„Die Beweislage ist nicht überzeugend“, sagte die Strafrichterin am Amtsgericht Springe, nachdem sie am zweiten Prozesstag zwei weitere Zeugen insbesondere zu dem möglicherweise gestohlenen Hochdruckreiniger gehört hatte.

Der Angeklagte hatte erklärt, er habe das Gerät für rund ein Drittel des ursprünglichen Kaufpreises von 80 Euro bekommen. Ein ehemaliger Kollege habe ihm einen handschriftlichen Zettel mit dem neuen Preis ausgestellt. Das werde für Ladenhüter oder defekte Geräte gelegentlich so gehandhabt, erklärte auch dieser Kollege jetzt in seiner Zeugenaussage.

Mitsamt der Artikelnummer durchlaufe dieser Artikel dann den normalen Kassierungs-Prozess. Das bestätigte wiederum eine andere Kollegin, die an der Kasse sitzt. Bei dem Vorgang werde das jeweilige Personalkundenkonto aufgerufen, erklärte eine andere Kollegin.

Das Gericht verzichtete aber nun darauf, weiter ermitteln zu lassen, um weitere Kosten zu vermeiden. Entstanden sei durch die Diebstähle ein Schaden von 200 Euro.



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