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Gemeinsam gegen Corona: Nachbarschaftshilfe in Völksen

VÖLKSEN. „Gemeinsam sind wir krisenfest“: Der Ortsrat will zusammen mit den Vereinen und Verbänden den Völksenern unter die Arme greifen, kündigt Ortsbürgermeister Andreas Wietstock an. Am Montag soll die Nachbarschaftsinitiative im Ort starten.

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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Anders als bei anderen Projekten wollen die Völksener nicht nur einen Einkaufsservice anbieten, sondern bringen auch ein soziales und seelsorgerisches Angebot an den Start, so Wietstock. Genauer: einen telefonischen Kaffeeklatsch. Schließlich sei ein kurzes Gespräch beim Bäcker oder beim Einkaufen gerade nicht möglich. „Wir wollen aber weiter einen sozialen Austausch ermöglichen“, erklärt Wietstock das Konzept. Wer sich also nach Kontakt sehnt, könne sich an die Gruppe wenden, die dann an andere Interessierte vermittelt.

Darüber hinaus wollen Pastor Reinhard Surendorff, Bernhard Thörner, Matthias Brust und Ralf Griethe von den Kirchengemeinden und der Landeskirchlichen Gemeinschaft als direkte Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

„Ich habe letzte Woche die Vereine und Verbände angeschrieben. Vor genau einer Woche haben wir uns während einer Telefonkonferenz über verschiedene Möglichkeiten ausgetauscht. Der Einkaufsservice war schnell klar zum Beispiel“, so Wietstock. Koordiniert wird das Angebot unter anderem von den Völksenerinnen Heidemarie Köster und Jutta Sohns. Für den Einkaufsservice hätten sich bereits zehn junge Freiwillige gemeldet. Der Verein „Kinder leben in Völksen“ hat außerdem auf seiner Internetseite Tipps gesammelt, wie Familien mit ihren Kindern möglichst stressfrei durch die schwierige Zeit kommen (www.kliv.info)

Die Servicenummern seien bereits vorbereitet, aber noch nicht scharf geschaltet. Seit Freitagnachmittag seien die Flyer fertig, die an diesem Wochenende an die Haushalte verteilt werden sollen. Auch im Internet wurde das Angebot verbreitet.

Am Montag soll der Startschuss fallen. Auf dem Flyer hat Wietstock wichtige Hygieneregeln und Infos zur Risikogruppe zusammengetragen. Denn er habe beobachtet, dass gerade Ältere noch viel unterwegs seien. „Daher hoffe ich, dass sie das Angebot auch wirklich in Anspruch nehmen.“ Vielleicht würden sich einige scheuen, die Hilfe in Anspruch zu nehmen. „Dabei geht es wirklich um sie selbst und wir wollen sie noch einmal sensibilisieren.“

Im Internet unter https://netzwerk-voelksen.de haben Freiwillige um Bärbel Reichelt außerdem Informationen zum Coronavirus zusammengestellt, arbeiten aber auch an einer Übersicht der Geschäfte und deren Angeboten.




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