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Stadt will 850 000 Euro in die Sanierung der Grundschule Eldagsen stecken

Gegen den Regen, für den Standort

Eldagsen. Es tropft, es zieht, die Heizung schwächelt: Die Grundschule Hallermund in Eldagsen ist in einem schlechten Zustand. Bis 2015 will die Stadt gut 850 000 Euro in das Gebäude investieren – und mit der Sanierung den Bildungs- und Betreuungsstandort Hindenburgallee fit machen für die Zukunft: Hier sind auch Krippe, Kita, Hort und Turnhalle angesiedelt.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Während die letzten Bauarbeiten rund um den Kindergarten-Neubau noch laufen, hat die Stadt die nächste Baustelle nebenan schon fest im Visier. Das heißt: Im Visier hat man die umfangreiche Sanierung der Grundschule schon länger. Doch weil der Kita-Bau teurer wurde als geplant, schichtete man Geld um – und verschob den Großteil des Baus. Ab diesem Jahr nun soll es richtig losgehen. „Hier muss einiges gemacht werden“, sagt Baufachbereichsleiter Hermann Aden.

Konkret heißt das: In insgesamt fünf Abschnitten will die Stadt die Fassaden sanieren und dämmen, die Fenster erneuern, das Dach ausbessern und schließlich auch die Heizung austauschen. Einige Arbeiten sind schon erfolgt; die Sanierung am Dach des Gebäudes ist laut Aden weitestgehend abgeschlossen. Allein dafür hat die Politik im laufenden Haushaltsjahr 100 000 Euro bereitgestellt.

Jeweils 250 000 Euro sind dann bis 2015 pro Jahr vorgesehen. Dass es nicht nur darum geht, Energiekosten zu senken, macht Aden deutlich: „Die Bauphysik leidet.“ Schon seit einigen Jahren arbeite etwa der Hausmeister mit einer „abenteuerlichen Konstruktion“, mit der er das durchsickernde Regenwasser auffangen müsse.

Geplant ist auch ein neues Heizungssystem – „möglicherweise sogar ein Blockheizkraftwerk“, sagt Aden. Für ein solches Unterfangen haben bereits die Stadtwerke ihr Interesse bekundet. Der aktuell genutzte Heizkessel mit Brenner sei „in die Jahre gekommen“. Fällt er aus, stünden teure Notreparaturen an – oder im schlimmsten Fall gar die Schließung der Schule, etwa im tiefsten Winter.

Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, ist für Aden auch der gesamte Komplex erst einmal fit für die Zukunft. Einige ungenutzte Räume in der Grundschule hat gerade der Hort bezogen, die Grundschulbücherei könnte um den Bestand der Eldagser Stadtbibliothek erweitert werden (NDZ berichtete). Den zusätzlichen Flächenbedarf, den der verstärkte gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen auslösen könnte, will Aden über die sinkende Gesamt-Schülerzahl auffangen: „Wir haben hier ein Modell, das aus unserer Sicht zukunftssicher ist.“



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