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Bau des Rückhaltebeckens in Altenhagen läuft / Autofahrer müssen bremsen

Gegen den Regen

Altenhagen I. Das Projekt war lange geplant, viel wurde darüber geredet, Pläne geschmiedet und diskutiert – jetzt ist es endlich so weit: Die Arbeiten für das Regenrückhaltebecken bei Altenhagen haben begonnen.

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Autor:

Markus Richter

Die Stadt kaufte das Gelände neben der Firma Pfau. Den Zuschlag für den Becken-Bau erhielt die Landschaftsbaufirma Siemen aus Bad Münder. Die wiederum setzt die Fachleute von Prima Bau ein, um die notwendigen Betonrohre zu verlegen. Vom künftigen Becken am Nesselberg kann das gesammelte Wasser dann durch einen 104 Meter langen Kanal abfließen – den Hang hinunter, unter der Bundesstraße hindurch bis zum Sedemünder Bach. „Der Kanalbau dauert ein paar Wochen, die Arbeiten sind gut im Rennen“, sagt Jens Beermann vom städtischen Fachdienst Tiefbau und Stadtentwässerung. Stück für Stück werden die Rohre eingesetzt.

Immer wieder drohte in der Vergangenheit durch starke Regenfälle die Überflutung des Geländes und des Ortes – auch, weil der Boden kein Wasser mehr aufnehmen konnte. Nach heftigen Güssen war oft auch die Kreuzung überflutet.

Die Betonrohre haben einen Durchmesser von 800 Millimetern. Sie werden an die vorhandene Entwässerung unter der B 217 angeschlossen. Einige Wochen lang müssen Autofahrer in dem Bereich beidseitig das Tempo drosseln und auf die innere Fahrbahn ausweichen. Grund: Die Stadt will Probleme mit der Standsicherheit der Fahrbahn vermeiden. Durch die Arbeiten können Vibrationen entstehen. Die Durchfahrt auf den Wirtschaftswegen ist nur begrenzt möglich. Das umgrünte Becken wird später eine Gesamtfläche von 6900 Quadratmetern haben und ein Fassungsvermögen von 2500 Kubikmetern aufweisen.



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