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Springer Ostermarkt lockt rund 450 Besucher zum Kulturheim / Dreijährige schätzt Gewicht von Widder am besten

Gäste kaufen für die Oma selbst gemachten Eierlikör

Springe (vob). Ein erster Hauch von Frühling mit Hasen, Küken und Ostereiern: Auf dem Ostermarkt im Springer Kulturheim war am Sonntag jede Menge los. Rund 450 Besucher freuten sich über die bunten Stände und die vielen Handarbeiten.

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Auch dieses Jahr hatten die drei in der Kulturheimvereinigung zusammengeschlossenen Springer Vereine, der Spielmanns- und Hörnercorps, die Geflügelzüchter mit Vogelfreunden und Vogel-schutz, sowie der Kaninchen-zuchtverein, gemeinsam mit einigen Ausstellern einen Markt auf die Beine gestellt, der sich sehen lassen konnte.

Höhepunkt war die von den Geflügelzüchtern aufgestellte „Kükenschlüpfmaschine“, die bei Jung und Alt großen Anklang fand. Durch ein Sichtfenster konnten Besucher beobachten, wie sich die kleinen Küken ihren Weg aus der Eierschale bahnten.

Gäste sollen Gewicht

von Widder raten

Faszinierend auf die Gäste wirkte auch eine dick aufgeplusterte Glucke, die unter ihrem Federkleid eine ganze Horde Nachwuchs wärmte. Die Kaninchenzüchter hatten sich ein besonderes Spiel einfallen lassen. Sie sollten das Gewicht eines dicken Widderkaninchens erraten, das in seinem Käfig friedlich vor sich hin schlummerte, und schätzen, mit wie vielen Eiern man dessen Gewicht aufwiegen könnte. Am besten schätzte die dreijährige Zoe Felice Weibel. Sie lag mit 31 Eiern für 2000 Gramm Kaninchengewicht genau richtig. Als Preis nahm ihre Mutter einen Verzehrgutschein für das Kulturheim entgegen.

Bunter Ostermarkt: Ljudmyla Todryna und Sigrid Borchert-Jankowsk
  • Bunter Ostermarkt: Ljudmyla Todryna und Sigrid Borchert-Jankowski vom Deutsch-Ukrainischen Kulturaustausch (großes Bild), Laureen (5) mit einem thüringerfarbenem Satinkaninchen und eine Henne mit ihren Küken. Fotos: vob
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Wer sich etwas Flauschiges aus Kaninchenfell mit nach Hause nehmen wollte, war am Stand von Marlies Lüdtke und Jutta Gerberding richtig. Dort gab es handgearbeitete Stofftiere aus dem Fell der Mümmelmänner.

Der Spielmanns- und Hörnercorps setzte auf den Verkauf von Basteleiern, Kränzen und selbst gemachtem Eierlikör. „Der Erlös kommt in unsere Jugendkasse“, sagte Kirsten Rogl. Lotta Zimmermann aus Bredenbeck ließ sich den Likör schmecken und nahm eine Flasche für ihre Oma mit. Für einen Schuss ukrainischer Folkore beim Ostermarkt sorgten Sigrid Borchert-Jankowski und Ljudmyla Todryna vom Deutsch-Ukrainischen Kulturaustausch. Mit ihrem Angebot an Stickereien, Puppen und anderen Handarbeiten genossen sie bei den Besuchern regen Zulauf.

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