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Fußgänger auf der Fahrbahn: Völksen entschärft Gefahrenstelle

VÖLKSEN. Egal, ob mit Kinderwagen, Rollator oder Bollerwagen: Der Fußweg am kleinen Brink, der die Alte Töpferstraße und die Steinhauerstraße verbindet, ist so schmal, dass viele Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Auch Eltern, die ein Kind an der Hand haben, müssen auf die Straße.

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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite
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„Wir kennen das Problem, seitdem es die Straße gibt“, sagt Ortsbürgermeister Phillipp Langrehr. Immer wieder tauchte der Gehweg auf der Mängelliste des Ortsrates auf, verschiedene Lösungen wurden diskutiert, durchgerechnet und wieder verworfen – jetzt tut sich aber endlich etwas: Der städtische Bauhof will den Bürgersteig in der Woche nach Pfingsten verbreitern.

Bei einem Ortstermin im Februar habe sich der inzwischen ausgeschiedene Tiefbauamtsleiter Gerd Gennat die Gefahrenstelle noch einmal angesehen und einen Kompromiss vorgeschlagen: Der Fußweg wächst um ein paar Zentimeter, was deutlich mehr Bewegungsfreiheit bringt, andererseits aber weiterhin Gegenverkehr auf dem kurzen, steilen Teilstück erlaubt.

Ist eine Einbahnstraße die bessere Lösung?

Eine Idee war, den Brink zur Einbahnstraße zu erklären. Weil der Beginn der Alten Töpferstraße – der zusammen mit dem Brink und der Steinhauerstraße ein Dreieck bildet – auch eine Einbahnstraße ist, wäre es dann allerdings für Autofahrer kompliziert geworden. Die Ecke ist so verwinkelt, dass Lieferfahrzeuge und Autos mit Anhänger nicht mehr um die Kurve gekommen wären.

„Aus Sicht der Grünen wäre eine Einbahnstraßenregelung besser gewesen“, merkte Christiane Wiehle in der jüngsten Ortsratssitzung an. Man könne sich aber mit dem Kompromiss arrangieren. Auch Jürgen Kohlenberg („Zukunft für Springe“) findet die Straße „eigentlich zu schmal für Gegenverkehr“. Wenn es gelinge, auf der kompletten Steinhauerstraße „Tempo 30“ einzuführen – eine langjährige Forderung des Ortsrates – passe es aber.

Die Arbeiten beginnen am 7. Juni

Die Arbeiten sollen am Dienstag, 7. Juni, beginnen und bis Ende der Woche erledigt sein. Das Teilstück ist während der Maßnahme komplett gesperrt; lediglich die Anwohner können ihre Grundstücke erreichen. Die Stadt bezeichnet den Bereich als „Ost-Rampe“ (und die Auffahrt daneben als Nord-Rampe), in Völksen wird der Anstieg „Brink“ genannt. Genau genommen handelt es sich um die Anbindung der Grundstücke Steinhauerstraße 57 und 59.

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