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Fußballmuseum erhält Post von der Staatsministerin

SPRINGE. Post aus dem Bundeskanzleramt an das Fußballmuseum Springe. Nicht ganz alltäglich. Neugierig öffnet Dirk Schröder, Vorsitzender des Fußballmuseums, den Umschlag und staunt nicht schlecht. Absender ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters.

Wilfried Liebhold (v.l.), Dirk Schröder und Dieter Gabriel freuen sich über die Nominierung. Foto: Krause

Autor:

Reinhold Krause

In dem Einladungsschreiben erklärt sie, dass das Fußballmuseum mit seinem Projekt „Achtung Schiris!“ bei mehr als 50 Vorschlägen bundesweit unter die ersten zehn und somit von der beratenden Fachjury für den Sonderpreis „Kultur öffnet Welten“ in Höhe von 10 000 Euro vorgeschlagen wurde. Bereits jetzt erhalten alle zehn Nominierten eine Anerkennungsprämie in Höhe von 2500 Euro.

Doch können die Museumsverantwortlichen auch den großen Topf am 26. April aus Düsseldorf an den Deister holen? In der Mitteilung der Kulturstaatsministerin Grütters heißt es wörtlich: „Die zahlreichen kreativen und fantasievollen Projekte, die für den Sonderpreis ‚Kultur öffnet Welten‘ eingereicht wurden, zeigen auf beeindruckende Weise, dass gerade mit den Mitteln der Kunst und Kultur gesellschaftliche Integration vielen deutschen Städten und Gemeinden gelingt!“

Doch wie kommen die Macher des Fußballmuseums auf diese Erfolgsspur? Als Museum allein konnten sie sich nicht bewerben, sondern nur Institutionen, also Verbände oder Vorschlagsgremien. Tatsächlich hat Anja Hoffmann vom Bundesverband Museumspädagogik in Dortmund das Springer Fußballprojekt über den Museumsverband Niedersachsen und Bremen vorgeschlagen.

Als einziges niedersächsisches Projekt befindet sich das Fußballmuseum in der Riege großer Integrationsprojekte aus Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Bremen, Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg und Brandenburg sowie Mecklenburg-Vorpommern. Doch nun beginnt für die Vorstandsmitglieder des Fußballmuseums, Dirk Schröder, Dieter Gabriel und Wilfried Liebhold die heiße Phase.

Am 12. April sollen ihnen im Rahmen einer kleinen regionalen Feier im Restaurant ‚Alte Herberge‘ die Anerkennungsprämie von 2500 Euro durch die Jurymitglieder Claudia Frenzel und Lydia Grün überreicht werden. Zusätzlich hofft man, die ehemaligen Bundesligaschiedsrichter Florian Meyer und Wolfgang Mierswa begrüßen zu können. Geplant ist dann ein anschließender Besuch des Museums, in dem auch ein Filmteam anwesend sein wird. Sie wollen eine Dokumentation produzieren, die dann am 26. April auf der großen Gala im Düsseldorfer Schauspielhaus als Vorschlag für den Hauptpreis präsentiert werden soll.

Staatsministerin Grütters wird selbst die drei Hauptpreise in Höhe von 10 000 Euro an die Gewinner überreichen. Der Bekanntheitsgrad des Fußballmuseums geht jetzt schon weit über die Landesgrenzen hinaus. Das dokumentiert auch das Interesse der Sport-Fachzeitschrift ‚11 Freunde – ein Magazin für Fußballkultur‘. Am Freitag, 7. April, wird ein Fototeam diverse Objekte ablichten und sie später seiner breiten Leserschaft präsentieren.

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