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Fünfhausenstraße kann kommende Woche freigegeben werden

SPRINGE. Anwohner und Einzelhändler können aufatmen: Die Stadtwerke haben die Arbeiten an der Fünfhausenstraße bereits abgeschlossen – jetzt folgen noch die Maßnahmen der Stadt. Bereits in der kommenden Woche kann der Verkehr wieder rollen.

Trotz Überraschungen während des Baus, kann die Fünfhausenstraße am 31. August freigegeben werden. FOTO: MISCHER
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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Die Asphalttragschicht wird derzeit eingebaut, sagt Verwaltungsmitarbeiter Mathias Schmidt. Wenn die Arbeiten reibungslos verlaufen, soll die Straße am Freitagnachmittag, 31. August, wieder freigegeben werden. „Allerspätestens aber am Montag, 3. September“, kündigt Schmidt an. Bevor es aber soweit ist, müssen noch Markierungen auf die Fahrbahn aufgemalt und die Schächte wieder auf Höhe gebracht werden, erklärt Schmidt. Auch die Ampel soll wieder montiert werden. „Wir haben also noch einiges zu tun, hoffen aber, dass alles reibungslos klappt“, so Schmidt.

Die gute Nachricht: Die Bauarbeiter haben in den vergangenen Wochen kräftig aufgeholt. Während der Arbeiten ist die Stadt im Untergrund auf unbekannte Rohre gestoßen. Die Mitarbeiter entdeckten zahlreiche Leitungen und Rohre, die so in den Plänen gar nicht verzeichnet waren. Das Problem: Man konnte den Leitungen nicht ansehen, ob sie wirklich nicht mehr gebraucht werden. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir mit sechs bis acht Wochen Verzug gerechnet“, sagt Schmidt. Nun konnte die Verzögerung auf gerade einmal drei Wochen reduziert werden, freut sich Schmidt. „Wir haben hier ein tolles Unternehmen.“

Die Nachricht sorgt bei den Anwohnern der Fünfhausenstraße für Erleichterung. „Gott sei Dank, dass das vorbei ist“, sagt etwa Katrin Willuhn Betreiberin der Wäscherei und Heißmangel in der Fünfhausenstraße Für ihren Betrieb habe sich die Sperrung erkennbar bemerkbar gemacht: „Das war schon sehr schwer, aber die Arbeiten mussten ja gemacht werden“, sagt Willuhn. Besonders von den Privatkunden seien viele weggeblieben. Auch sie selbst sei Monate lang nicht mit dem Fahrzeug auf das Grundstück gelangt. Ausdrückliches Lob richtet Willuhn allerdings an die Bauarbeiter und ihre Arbeit, die der Hitze bis abends getrotzt haben. „Die haben wirklich etwas geleistet, Hut ab!“ Dass die Straße bald wieder voll befahrbar sein wird, ist für Willuhn ein Hoffnungsschimmer, „wir atmen sehr auf“.

Auch Schahin Sllo, Inhaber des Preis-Paradieses 2000, ist „froh, wenn es endlich fertig wird“. Die Baustelle habe ihm einen enormen Umsatz-Einbruch beschert, weil Laufkundschaft fern bliebe und dadurch etwa das Pflanzengeschäft enorm geschrumpft sei. „Aber die Bauarbeiter haben einen Superjob gemacht und waren sehr hilfsbereit“, sagt Sllo. So hätten sie etwa älteren oder beeinträchtigten Menschen den Weg gezeigt oder gar über die Straße geholfen. „Am letzten Tag der Bau-Arbeiten schmeiße ich eine Grillparty und lade alle Arbeiter ein“, sagt Sllo.

„Diese Baumaßnahme war für alle Beteiligten ein echter Kraftakt“, bedankt sich Bürgermeister Christian Springfeld bei den Anliegern für ihre „Engelsgeduld, mit der sie Lärm, Schmutz und nervige Umwege ertragen haben“. Es sei nicht anders gegangen, betont Springfeld. Und äußert Respekt für die Mitarbeiter der Stadtwerke, der Stadt und der beteiligten Baufirmen: „So viele Beteiligte unter einen Hut zu bekommen ist eine echte Herausforderung.“

Trotzdem müssen sich die Autofahrer auch in den kommenden Monaten auf Straßensperrungen einstellen. Ab dem 3. September bis März 2019 wird die Ellernstraße zwischen Akazienallee und der Bahn-Brücke gesperrt, sagt Schmidt. In der Rosenstraße läuft der Kanalbau schon. „Die Fünfhausenstraße war aber schon ein Kernstück: Ein ganz großer und wichtiger Teil ist aus meiner Sicht jetzt geschafft und es ist so gut gelaufen“, so Schmidt. Ähnlich groß wie die Fünfhausenstraße wird der Bau an der Harmsmühlenstraße ausfallen, der Anfang 2019 beginnt und Ende 2019 abgeschlossen wird. Dort wird nicht nur Fernwärme verlegt, sondern auch die Kanäle und die Straße erneuert.



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