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Klaus Seiler erinnert sich daran, was er als Flüchtlingskind in Bennigsen erlebt hat

„Fünf Pfennig für jeden Spatzenkopf“

Lüdersen/Bennigsen. Klaus Seiler kann sich an einige Dinge besonders gut erinnern: „Ich habe noch den Desinfektionsgeruch in der Nase“, sagt er. Schließlich habe seine Familie auf engstem Raum mit Hühnern und Kaninchen gewohnt. Er gehörte als Kind zu den 750 000 Schlesiern, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Niedersachsen kamen. Von der Warthe war seine Familie über Berlin, später über Uelzen nach Bennigsen mit anderen Flüchtlingen in den Finnenhäusern untergekommen.

Autor:

Friedhelm Lüdersen
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