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Frontalcrash an der Ampelkreuzung

Altenhagen I. Zwei zerstörte Autos, zwei leicht verletzte Fahrer – das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich gestern Morgen auf der Bundesstraße 217 ereignete. An der Ampelkreuzung in Altenhagen I krachten ein Audi und ein VW Passat fast frontal ineinander.

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Laut Polizei wollte die 48 Jahre alte Passat-Fahrerin aus Springe um kurz vor 9 Uhr kommend an der Kreuzung links abbiegen. Sie wartete, bis die Ampel für sie Grün zeigte, fuhr los – und wurde vom Audi Q 3 eines 51-jährigen Hamelners getroffen.

Der Mann kam aus Richtung Hachmühlen und gab später bei der Polizei an, er sei unaufmerksam gewesen. Deshalb ignorierte er das Rotlicht – und knallte mit seinem Firmenwagen gegen den Passat der Frau aus dem Springer Stadtgebiet.

Auch, weil beide Autos mit Airbags ausgestattet waren, kamen die Beteiligten recht glimpflich davon: Der Mann erlitt ein Schleudertrauma, die 48-Jährige wurde an der linken Hand verletzt.

Beide ließen sich zunächst vorsichtshalber im Krankenhaus behandeln, konnten aber laut Polizei nach wenigen Stunden wieder entlassen werden. Alarmiert wurden die Rettungskräfte übrigens auf ungewöhnliche Art und Weise: Der Audi war mit einem sogenannten „E-Call“-System ausgestattet, sodass der Bordcomputer unmittelbar nach dem Unfall automatisch die Leitstelle informierte und den Standort des Autos übermittelte. Dazu sind viele moderne Autos mit Crashsensoren ausgestattet, die eine starke Erschütterung registrieren können. Bei dem Unfall entstand laut Polizei an beiden Fahrzeugen Totalschaden. Die Beamten schätzten die Schadenssumme auf 28 000 Euro – allein 25 000 Euro fallen dabei auf den drei Jahre alten Audi.

Die Bundesstraße 217 blieb während der Unfallaufnahme durchgehend befahrbar: „Der Verkehr war zu der Uhrzeit so schwach, dass ein Kollege ihn per Hand regeln konnte. Eine Sperrung war nicht nötig“, hieß es gestern bei der Polizei.zett



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