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Stadtmanagerin möchte familienfreundlicheren Wochenendeinkauf / 145 Geschäftszeiten im Internet

Fritz: Geschäfte sonnabends länger öffnen

Springe (mf). Ginge es nach Stadtmanagerin Anike Fritz, hätten Springes Einzelhändler sonnabends etwas mehr Zeit für ihre Kunden. Ein späterer Ladenschluss am sechsten Tag der Woche wäre für beide Seiten ein Gewinn, ist Fritz überzeugt.


Der Sonnabend sei klassischerweise der Tag, an dem Familien Zeit hätten, gemeinsam einkaufen zu gehen. Doch ausgerechnet da machten die meisten Geschäfte um 13 Uhr zu – viele gar schon um 12 Uhr. Für eine entspannte Einkaufstour werde es da oft eng, weiß die Stadtmanagerin. Sie ist überzeugt: Eine Stunde mehr würde eine Menge bringen – auch den Händlern beim Umsatz. „Es wäre wünschenswert, wenn sich alle Geschäftsleute auf eine einheitliche Öffnungszeit bis 14 Uhr verständigen könnten“, sagt Fritz.

Eine solche Sonnabend-Regelung ist aus ihrer Sicht wichtiger als etwa eine frühere Geschäftsöffnung unter der Woche. Für Berufstätige spiele es in der Regel keine Rolle, ob ein Laden dienstags um 9 oder um 9.30 Uhr öffne.

Mithilfe ihrer Praktikantin Pauline Kötting hat die Stadtmanagerin unlängst die Zeiten aller Geschäfte ermittelt und als Übersicht auf die Springe-Homepage ins Internet gestellt. Bei der Untersuchung sei Überraschendes deutlich geworden: „Die Kernöffnungszeiten sind in Springe 10 bis 13 und 15 bis 18 Uhr“, so Fritz. Es gäbe eine Reihe von Geschäften, die erst relativ spät ihre Türen für Kunden öffneten.

Mit Blick auf die Mittagszeit lässt sich feststellen, dass von insgesamt 145 Geschäften nur 61 durchgehend geöffnet haben. Angesichts der meist dünnen Personaldecke in kleinen Läden habe sie jedoch wenig Hoffnung, dass sich hier etwas ändere, so Fritz.

Uns interessiert Ihre Meinung: Wünschen Sie sich längere Öffnungszeiten am Sonnabend? Stimmen Sie ab unter www.ndz.de.

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