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Sportausschuss-Chef: Vereine sollen stattdessen Energie sparen – und besser auf „ihre“ Hallen achten

Freimann will Sportstättengebühr vermeiden

Springe (mari). Der designierte neue Sportausschussvorsitzende Heinrich Freimann will versuchen, die Wiedereinführung der Sportstättennutzungsgebühr zu verhindern. Seine Idee: Wenn sich alle Vereine verpflichten, in den Hallen und Umkleiden wesentlich weniger Energie zu verbrauchen, könnte das im Haushalt beschlossene Sparziel auch so gelingen.

„Wir müssen alle an einem Strang ziehen“: Der Sporta

„Wir müssen alle an einem Strang ziehen. Auch die Schulen“, gibt Freimann als Parole aus. Um Informationen über die Lichttechnik und die Heizungsanlagen in den Hallen zu erhalten, hat er den Sportausschuss zu Ortsbegehungen eingeladen. Gestern besichtigten die Politiker die Schulzentren Nord und Süd sowie das Hallenbad.

Am Mittwoch in zwei Wochen sind die Sporthallen und Fußballplätze in Bennigsen, Eldagsen und Völksen an der Reihe. Ein Termin für Altenhagen I, Lüdersen, Holtensen, Gestorf, Alferde und Mittelrode folgt. „Ich möchte bis zum Sommer eine Lösung finden“, drängt Freimann. „Ob wir das schaffen, kann ich allerdings nicht versprechen.“

Zu den Ortsterminen hat er auch die Hausmeister, den Hochbauamtsleiter Reinhard Borchardt, Sportring-Chef Wilfried Baxmann und Vertreter der örtlichen Sportvereine eingeladen. Von den Funktionären will Freimann erfragen, welche Einsparpotenziale sie sehen und wo es Schwachstellen gibt.

Ein erster Punkt: Auch in nicht benutzten Hallenteilen brennt teilweise das Licht. In den Umkleidekabinen und auf den Fluren wären Bewegungsmelder sinnvoll. Eventuell könnte auch die Temperatur abgesenkt werden.

Sollte der Energieplan nicht aufgehen – oder nicht gewollt sein – plädiert Freimann für eine ortsbezogene Sportstättengebühr. „Man kann einen Goggo nicht mit einem Mercedes vergleichen“, spielt Freimann auf die unterschiedlichen Ausstattungen in den Hallen an.

Klären will der Ausschuss nach monatelangem Gezerre auch endlich, zu welchen Bedingungen die Hallen und Plätze künftig in den Ferien genutzt werden können. In der schulfreien Zeit fallen zusätzlich zu den Energie- auch Reinigungskosten an, die die Vereine übernehmen müssen.

Auch hier sollen die Clubs Sparvorschläge machen. „Wenn sich jeder noch mehr mit seiner Halle identifiziert und sagt: ,Das ist unser Geld’, finden wir eine für alle tragbare Lösung“, hofft Freimann.

Der Sport- und Kulturausschusses tagt das nächste Mal am 4. Mai.



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