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Bennigser unterzeichnet Erklärung – und darf nicht mehr von „schwarzen Kassen“ in Eldagsen reden

Freibad-Streit: SPD-Ratsherr Figuth lenkt ein

Eldagsen/Bennigsen (zett). Vorerst Ruhe im Freibad-Streit: SPD-Ratsherr Dieter Figuth hat nach Informationen der Neuen Deister-Zeitung eine Erklärung unterzeichnet. Danach darf er seit dem 30. November nicht mehr behaupten, der Freibadverein in Eldagsen unterhalte eine „schwarze Kasse“. Mit einer entsprechenden Äußerung hatte Figuth wie berichtet in der jüngsten Sitzung des Bennigser Ortsrates für Unmut gesorgt.


Der Eldagsener Freibad-Chef Helmut Meisiek hatte Figuths Behauptung als „ganz gemeine Lüge“ bezeichnet. Anlass für die Äußerung war eine Diskussion über die städtischen Zuschüsse für die Freibäder in Bennigsen, Eldagsen, und Altenhagen I.

Ursprünglich war von der Verwaltung geplant, Kürzungen je nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit vorzunehmen – je besser ein Bad da steht, um so weniger Geld von der Stadt sollte es bekommen. In diesem Zusammenhang hatte Figuth in der öffentlichen Sitzung laut gemutmaßt, in Eldagsen würde Geld beiseite geschafft – so sei das dortige Defizit zu erklären.

Daraufhin hatte der dortige Verein um Meisiek einen Anwalt eingeschaltet. Neben der jetzt unterzeichneten Erklärung fordern die Eldagsener außerdem von Figuth eine öffentliche Entschuldigung in der nächsten Sitzung des Bennigser Ortsrates. Der kommt turnusgemäß allerdings erst wieder im kommenden Frühjahr zusammen.



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