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Frau bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Gestorf. Lebensgefährliche Verletzungen zog sich am Sonnabendmittag gegen 12.20 Uhr eine 33-jährige Hamelnerin zu, als sie auf der Landesstraße 422 zwischen Gestorf und Hüpede von der Fahrbahn abkam und mit ihrem Wagen gegen einen Baum prallte. Ihr Zustand ist noch immer kritisch.

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Bisherigen Ermittlungen zufolge war die Frau allein in ihrem Citroen Berlingo auf der L 422 – aus Gestorf kommend – in Richtung Hüpede unterwegs. Kurz vor einer Linkskurve überholte sie einen VW Polo. In der Kurve geriet sie aus bislang ungeklärter Ursache rechts auf den Grünstreifen, kam ins Schleudern und prallte anschließend rückwärts mit der Fahrerseite gegen einen Baum.

Aufgrund der zunächst unklaren Lage alarmierte die Feuerwehreinsatzleitstelle die Ortsfeuerwehren Hüpede und Pattensen sowie die Freiwilligen aus Bennigsen und Gestorf. Hintergrund dieser umfangreichen Alarmierung: Sowohl Pattensen als auch Bennigsen verfügen über einen sogenannten Rettungssatz mit Schere und Spreizer.

Die Frau konnte jedoch ohne den Einsatz schweren Bergungsgerätes von Rettungskräften aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Ein Rettungshubschrauber flog sie mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Medizinische Hochschule nach Hannover. An dem Citroen entstand Totalschaden. Die L 422 war während der Unfallaufnahme in beide Richtungen für rund eineinhalb Stunden gesperrt.col

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