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Fortschritt auf dem Weg zur neuen Mitte in Eldagsen

ELDAGSEN. Das Konzept steht, der Investor ist da, Eldagsen soll eine neue Mitte erhalten: Stefan Rehse, der auch das Sparkassen-Hochhaus in Springe saniert, will einen großen Teil des Geländes im Eck Lange Straße 65, Wallstraße und Nordstraße deutlich verändern.

Kann erhalten bleiben und soll ein Ankerpunkt im neuen Zentrum werden: Das Sternberg-Haus in Eldagsen. FOTO: MISCHER
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Einen Schritt zur Realisierung hat das Projekt jetzt genommen: Laut eines Gutachtens, das die Verwaltung in Auftrag gegeben hat, kann das alte Gutsgebäude, das im Ort unter dem Namen „Sternberg-Haus“ bekannt ist, erhalten bleiben und die nötige Modernisierung ist sogar förderungsfähig. Um das Gutsgebäude herum soll sich eine Art Campus mit mehreren Wohnbungalows gruppieren. Dazu muss die Politik allerdings zuerst Bauplan-Änderungen auf den Weg bringen. Unter anderem muss ein Bebauungsplan geändert und einer angepasst werden.

Bürgermeister Christian Springfeld begrüßt das Ergebnis des Gutachtens: „Das ist eine super gute Nachricht“. Immerhin gelänge auf diese Weise, alte Bausubstanz zu erhalten – und zwar so, dass das gesamte Projekt wirtschaftlich dennoch rentabel bleibe, hofft er.

Für das Gebäude in der Langen Straße 65b hat die Stadt ein Modernisierungsgutachten in Auftrag gegeben. Das liegt mittlerweile vor und die Experten kommen darin zu dem Schluss, dass das Gebäude erhalten bleiben könnte und dass dessen Modernisierung eine Förderung erhalten könnte. Der Investor hatte angekündigt, den lang gezogenen Gebäudekomplex gegenüber der Kirche abreißen und durch einen offener gestalteten Wohn- und Geschäfts-Neubau mit mehreren Durchfahrten und Durchgängen zu ersetzen. Die Verwaltung schreibt in einer Vorlage, die den Mitgliedern des Planungsausschusses vorliegt, Rehses Konzept sei im „weiteren Verfahren zu modifizieren“. Bevor aber überhaupt etwas geschehen kann, muss die Verwaltung einen Bebauungsplan aufstellen.

Wallstraßenhöfe: Rehse möchte hier eng mit dem Verein „Wallstraßenhöfe“ und dessen Vorsitzendem Hans-Ulrich Weber zusammenarbeiten. Geplant ist dort unter anderem, dass ein Senioren-Wohnprojekt entsteht. Für dessen Bau hatte der Rat bereits schon einmal einen Bebauungsplan verabschiedet – 2017 war das. Damals wollte die Hannoveraner Firma „Nurda Hausbau“ dort bauen. Allerdings sah sie eine deutlich engere Bebauung der Flächen vor. Deshalb müsste die Verwaltung nun eine Änderung des bestehenden Bebauungsplanes auf den Weg bringen.

So geht es weiter: Die Politik erfährt den neuesten Stand der Dinge während der Sitzung des Planungsausschusses am Dienstag, 16. Oktober. Und der Verwaltungsausschuss befasst sich am 15. November mit dem Thema.



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