weather-image
Wird der Festplatz zum Baugebiet?

Feuerwehrhaus: Rieck will Abriss des Altbaus

Bennigsen (mari/zett). Was passiert mit dem alten Feuerwehrgerätehaus Bennigsen, wenn die Brandschützer in ein paar Jahren in einen Neubau ziehen sollten? Ortsbürgermeister Hartmut Rieck spricht sich für einen Abriss der Immobilie und den Verkauf des Grundstücks aus: „Die Lage ist lukrativ.“

270_008_5529425_festplatz_bennigsen5_1_.jpg

Direkt am Bahnhof und neben „unserem kleinen Einkaufszentrum“ (Rieck) dürfte es nicht schwierig sein, einen Investor zu finden. Zumal mit den Einnahmen zumindest ein kleiner Teil der Kosten für den Neubau finanziert werden könnte. Die Möglichkeit, weitere Parkplätze in Bahnhofsnähe einzurichten, schließt Rieck aus: „Dort gibt es ausreichend Stellflächen.“

Dieser Auffassung ist auch Springes Baudezernent Hermann Aden. Mehr Gedanken habe sich die Verwaltung zur Zukunft des Areals noch nicht gemacht. Nur: „Die Stadt wird keine weitere Verwendung für die Immobilie haben. Die Verwaltung wird dort sicherlich nicht einziehen.“

Bei der Suche nach dem idealen Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus vertraut der Bennigser Ortsrat dem Votum der Brandschützer. „Wir richten uns nach ihnen“, so Rieck. Das Ortskommando hat am Donnerstagabend getagt und die Vor- und Nachteile der möglichen Standorte Festplatz und Gewerbegebiet besprochen. „Wir haben einen Favoriten“, sagt Ortsbrandmeister Patrick Finze. Welcher das ist, solle allerdings erst in der Feuerschutzausschuss-Sitzung am Mittwoch nächster Woche öffentlich werden.

Rieck gibt zu, dass aus seiner Sicht mehr für den Festplatz als für die Außenlage spricht: „Der ist einfach zentraler.“ Und sollte in zehn oder 20 Jahren die – bislang nicht angestrebte – Zusammenlegung der Bennigser und der Lüderser Ortswehren doch gewünscht sein, liege der Festplatz bereits näher am Bergdorf.

Doch selbst wenn es nichts wird mit dem zentralen Gerätehaus: Pläne für den Festplatz gibt es viele; selbst ein kleineres Neubaugebiet will Bürgermeister Jörg-Roger Hische, auch Bennigser, nicht ausschließen: „Obwohl es nicht unbedingt eine Traumlage ist, direkt neben der Bahnstrecke.“ Woran Hische aber auch denkt: In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das oft gewünschte und nie in die Tat umgesetzte Baugebiet Schille – die Nachfrage könnte also da sein. Doch auch den von der Jugend erhofften Sport- und Freizeitplatz will der Bürgermeister nicht zu den Akten legen: „Die Fläche ist groß genug für eine Ko-Existenz.“



Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt