weather-image

Feuerwehr Völksen will wachsen

Die Feuerwehr Völksen beabsichtigt bis 2020 ein nachhaltiges Wachstum der Einsatzabteilung auf 50 Mitglieder, sagte Ortsbrandmeister Alexander Klockemann. Dem Ziel seien die Kameraden im Vergangenen Jahr deutlich näher gekommen, teilte er erfreut mit.

Alexander Klockemann bei seinem Jahresbericht. FOTO: SZABO.

Autor:

patricia Szabo

Elf Brandeinsätze, 20 technische Hilfeleistungen und zwei Einsatzübungen: Die 48 Aktiven der Völksener Feuerwehr wurden im vergangenen Jahr insgesamt 33 Mal alarmiert. All das leisten die Kameraden ehrenamtlich. Am Sonnabend trafen sie sich zur diesjährigen Jahresversammlung.

An der positiven Entwicklung der Einsatzabteilung des vergangenen Jahres hatten nur teilweise die Maßnahmen in der Jugendabteilung ihren Anteil, sodass die Kameraden nicht so viele Neueintritte verzeichnen konnten.

Insgesamt wurde die Feuerwehr im vergangenen Jahr 33 Mal alarmiert. Damit stieg die Anzahl der Einsätze um 15 Prozent.

Wie in vielen anderen Wehren im Stadtgebiet, herrschte große Enttäuschung über die schleppenden Planungen der neuen Feuerwehrhäuser. Für das Feuerwehrhaus in Völksen heißt das: Planung im Jahr 2021, statt Bau 2019. „Leider wurde es ohne vorherige Kommunikation entschieden“, beklagte Klockemann, der jedoch im selben Zuge darauf verwies, dass die Kritik von der Stadt und der Verwaltung inzwischen angenommen wurde und die unglückliche Kommunikation bedauert werde.

Erhebliches Einsparpotenzial sollen konkrete Beispiele für Systembauten und Fertigfeuerwehrhäuser bieten, die die Wehr der Stadtverwaltung unterbreitet habe. „Mehr als zweckmäßige und zukunftsfähige Mindestausstattung erwarten wir in Völksen nicht“, sagte der Ortsbrandmeister und richtete sich persönlich an den Stadtrat und die Verwaltung: „Schenken Sie uns Vertrauen und planen Sie gemeinsam mit Ihren Feuerwehren.“

Ob diese sich dem Begehr der Feuerwehr hingeben werden, ist dennoch ungewiss. Dem Ortsbürgermeister Andreas Wietstock ist eine zuverlässige und flächendeckende Kinderbetreuung wichtiger, was er deutlich zum Ausdruck brachte. Auch Karsten Kohlmeyer von der Verwaltung bedauerte die Missstände und gab zu, dass der ursprüngliche Zeitplan mit zwei Gerätehäusern pro Jahr sehr optimistisch war. Nun soll sich ein externes Büro mit der Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans befassen, denn „es soll nichts mehr hinter dem Rücken der Kameraden passieren“.



Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt