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Ferienpassaktion mit Helm und Schlauch

SPRINGE. Retten, löschen, bergen, schützen, ein Slogan unter dem in Springe tagtäglich Hunderte von ehrenamtlichen Feuerwehrleuten ihren freiwilligen Dienst zur Gefahrenabwehr versehen. Um dies auch den kleineren Mitbürgern zu vermitteln, bieten sie einmal im Jahr einen Aktionstag im Rahmen der Ferienpassaktion an.

Beim Atemschutz-Parcours ist auch Geschicklichkeit gefragt – und ein wenig Ausdauer. FOTOS: KRAUSE

Autor:

REINHOLD KRAUSE

Konnte sich die Ortsfeuerwehr Springe in den letzten Jahren vor zahlreichen Teilnehmern kaum retten, so sah es am vergangenen Sonnabendvormittag recht mau aus. Nicht nur, dass sich nach der langen Hitzeperiode der Himmel eintrübte, auch das Ergebnis der Teilnehmerzahlen war mehr als trübe. „30 Teilnehmer hatten wir im vergangenen Jahr hier auf dem Gelände, in diesem Jahr haben sich nur 17 Kinder angemeldet davon sind auch nur noch 11 erschienen“ resümierte ein etwas nachdenklicher Dirk Berneisen. Doch das Programm stand, und so konnten sich die Ehrenamtlichen eben besonders intensiv um die teilnehmenden Kinder kümmern.

Vier Stationen, allesamt aus dem Alltagsleben der Feuerwehren, hatten sie aufgebaut. Ein hydraulisch betriebener Spreizer hing gesichert am Korb der Drehleiter und die Kinder konnten damit ihr Geschick und Feingefühl beim Umsetzen von Blechdosen und Tischtennisbällen beweisen. Schweißtreibender dagegen der Atemschutz-Hindernisparcours: Mit Helm und Schutzanzug sowie nachgebildeter Atemschutzgarnitur auf dem Rücken, galt es, eine vorgegebene Strecke zu bewältigen. Und Hindernisse gab es auf der Strecke viele: Hier ein schlauchbehangener Tisch, dort ein LKW-Reifen oder eine Bank, in voller Montur bewältigten die kleinen Minibrandschützer die Übung.

Etwas einfacher hatten es da die jungen Teilnehmer, die unter Anleitung der Mitglieder in der Halle gegenüber einen Palettentransport mittels Seilzug und Stahlrollen durchführten. Doch wer arbeitet, muss auch essen und trinken. Und so hatten die heimischen Brandschützer für einen Imbiss mit Bockwurst und viel Rohkost gesorgt. Doch die wichtigste Übung stand noch bevor, ein Löschangriff. Da lernten die Kleinen sehr schnell, dass auch eine gewisse Koordination dazugehört, denn nicht alle können an vorderster Front, sprich am Strahlrohr sein.

Auch die unterschiedlichen „Strahlarten“ ob Vollstrahl beim Löschangriff oder der Sprühnebel zum Selbstschutz, die Ferienpassteilnehmer zeigten reges Interesse.

Das benötigte Wasser lieferte ein modern ausgestattetes Löschfahrzeug. Dann die Krönung des Tages bei der Feuerwehr. Alle Teilnehmer durften mit zwei Einsatzfahrzeugen eine Stadtrunde drehen. Erstaunlich, dass alle am liebsten mit dem Oldie unter den Fahrzeugen, einem LF 16, fahren wollten.



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