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Calenberger Autoren überzeugen Publikum bei Lesung im Bennigser Bahnhof

Fast wie ein Tatort-Krimi

Bennigsen. Um eine Frauenleiche am Strand, verliebte Bäume und die Einsamkeit in der Nacht drehten sich die Geschichten, die Inge Hübner, Klara Kühn und Karlfried Rose vom Calenberger Autorenkreis jetzt bei einer Lesung im Bennigser Bahnhof dem Publikum präsentierten.

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Autor:

von Horst Voigtmann

Den Anfang machte Inge Hübner mit einer Krimistory unter dem Titel „Strandgut“. Dabei lieferte sie eine Geschichte ab, die mit ihren Verwicklungen und Wendungen sicher dazu geeignet wäre, daraus einen Tatort-Krimi zu drehen.

Denn am Ende stellt sich heraus, dass die Frauenleiche am Strand und eine weitere gefundene männliche Leiche einiges verbindet. Nicht nur ist der Mann der Mörder, der Frau vom Strand und nahm sich das Leben nach seiner grausamen Tat, die junge Frau hatte zuvor den Verkehrstod der Partnerin des Mannes verschuldet

Karla Kühn, die insgesamt drei Geschichten vorlas, brillierte mit ihrer doppelten, in sich verwobenen Liebesgeschichte, bei der es sowohl um zwei Bäume, als auch um einen Menschenpaar ging, die sich besonders zu einander hingezogen fühlen.

Feinsinnig erzählt und mit einem überraschendem Ende ausgestattet sind viele der Werke von Karlfried Rose. So auch die Geschichte „Nachts“, die er vortrug. In dieser Erzählung geht es um einen alt gewordenen Mann, der nachts aufwacht und sich wundert, dass seine Frau nicht neben ihm im Bett liegt. Er beginnt sie vergeblich im Haus zu suchen, versucht sich daran zu erinnern, wann er sie das letzte Mal gesehen hat, doch er kann sich nicht daran erinnern. So bleibt der Platz neben ihm im Bett weiterhin leer – wie schon seit vielen Nächten.

Den rund 50 Zuhörern gefielen die mal spannenden, mal herzzerreißenden Geschichten. Wie sehr, zeigten sie mit lang anhaltendem Applaus für die drei kreativen Köpfe des Calenberger Autorenkreises.



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