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Es wird eng: Waldbad Altenhagen I bangt um Zukunft

ALTENHAGEN I. Die Zukunftssorgen, die Waldbad-Chef Klaus Meyer plagen, drücken schwer. Erlösen könnte ihn ein Anruf des Amtes für regionale Landesentwicklung. „Davon, ob die unser Bäder-Konzept fördern, hängt hier alles ab“, sagt er.

Foto: Archiv
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Liege in zweieinhalb Wochen noch keine positive Antwort vor, falle die 2018er-Saison im Waldbad voraussichtlich aus. „Und öffnen wir ein Jahr gar nicht, dann sehe ich auch für die Jahre danach schwarz“, sagt Meyer. Es geht für Altenhagen also um alles – oder nichts. 

Zwei Augen hatte das Gesundheitsamt der Region schon im vergangenen Jahr zudrücken müssen, um dem Trägerverein noch einmal eine Betriebsgenehmigung erteilen zu können. Nachdem 2016 in dem fast 90 Jahre alten Becken ein Leck entstanden und daraufhin zu viele Bakterien im Wasser gemessen worden waren, brauche die große, unbeheizte Wanne zwingend eine Chloranlage und eine Umwälzpumpe. Aus eigenen Mitteln können die Ehrenamtlichen die Investition aber nicht stemmen.

Die Stadtverwaltung steht hinter dem Trägerverein und hatte schon vor zwölf Monaten einen Förderantrag geschrieben. „Die erste Version wurde leider abgelehnt“, bedauert die zuständige Fachbereichsleiterin Hanna Kahle. Eine Nachbesserung folgte, auf die Bewilligung wartet aber auch sie noch. Kahle: „Von dem Förderbescheid sind wir abhängig.“

Unterdessen läuft Meyer und seinen Mitstreitern die Zeit davon. Das Team sitze auf heißen Kohlen, würde lieber heute als morgen zu planen beginnen – und sei gleichzeitig kurz vorm Resignieren, so der Waldbad-Chef. Bei der Hauptversammlung am 22. Februar müsse eine Entscheidung fallen.

Kahle bezweifelt, dass die Nachricht bis dahin vorliegt. Sie stehe deshalb in Gesprächen mit der Region und bitte um Aufschub: „Das Waldbad ist eine Herzensangelegenheit der Altenhägener.“



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