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„Dorf-Kultur-Erbe Altenhagen“ nun offiziell gegründet: Die Genossenschaft hat große Pläne

Es ist vollbracht

Altenhagen I. 18 Monate Planungen, Rückschläge und neue Hoffnungen liegen hinter den Initiatoren. Jetzt ist es geschafft: Das „Dorf-Kultur-Erbe Altenhagen“ ist offiziell gegründet – und zwar in Form einer eingetragenen Genossenschaft. In ihr wollen Altenhägener Bürger das Projekt Dorfladen und -kneipe realisieren.

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Die Genossenschaftsgründung ist dabei der erste große Meilenstein auf dem Weg zum eigenen „Unternehmen“. Der Vorstand aus Gisela Hoppe, Martina Handke, Christiane Rusch, Michael Wehlan, Eric Engelhardt und Andreas Baenisch nimmt seine Arbeit auf. Als Aufsichtsrat sollen Susanne Holzendorff, Hermann Aden und Ortsbürgermeisterin Kai Dettmer die Kombination von „Infrastruktur und Ideenschmiede“ mit vorantreiben.

Doch nun geht die Arbeit erst richtig los: „Überzeugen statt überreden“, so Dettmer, sei dabei eines der wichtigsten Instrumente. Zwar zeichneten alleine in der Gründungsversammlung bereits 509 Menschen Anteile, für den erfolgreichen Start ist von den Projektgruppen jedoch eine Mindestzahl von 900 Genossen errechnet worden.

Wichtige Kooperationspartner sowohl für die Bauphase als auch für die Inbetriebnahme stehen laut Baenisch bereits in den Startlöchern. „Unser Hauptaugenmerk bei der Sortimentsauswahl liegt bei regionalen Erzeugnissen, wir wollen bewusst weg von Discounterware. Gesund soll es sein und das zu einem fairen Preis.“

Wenn alles klappt, darf sich Altenhagen auf eine attraktive Anlaufstelle mit Bestell-, Einkaufs- und Lieferservice freuen. Ab 6 Uhr soll es Frühstück geben, von 11 bis 18 Uhr wird der Dorfladen geöffnet, im Anschluss soll die „Kneipe“ einen Treffpunkt für alle bieten. Das letzte Bier kann um 22.30 Uhr bestellt werden.

„Bevor hier alles ausstirbt, müssen wir selbst aktiv werden und etwas für unser Altenhagen tun. Wir sind sicher, dass es klappt, erklärten Galina und Dieter Schwarz. Damit sprachen sie vielen Mitbewohnern aus der Seele.



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