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Erste Ausbau-Pläne für Kita in Gestorf fix

GESTORF. Als erstem Springer Ortsteil könnte es Gestorf gelingen, die derzeitige Kita-Platznot zu lindern. Im Idealfall noch in diesem Jahr – spätestens im Frühjahr 2019 – wird der DRK-Kindergarten vergrößert.

Muss für den Kita-Anbau etwas Fläche einbüßen: Der Spielplatz Osterfeldstraße. Foto: SCHEFFLER
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

30 zusätzliche Plätze sollen entstehen, vor allem für Kinder im Krippenalter.

Auf dem Spielplatz, der die Kita, die Grundschule und die Feuerwehr verbindet, soll ein Anbau entstehen. Der Großteil der Freifläche soll aber erhalten bleiben.

Laut Fachbereichsleiterin Hanna Kahle wird die bestehende „Kleingruppe“ massiv aufgestockt: Sie wächst von zehn auf 25 Plätze. Außerdem soll eine neue, reine Krippengruppe (für Jungen und Mädchen unter drei Jahren) entstehen. Derzeit werden in der Kita Am Hagen insgesamt 47 Kinder betreut; Besonderheit ist eine altersübergreifende Gruppe.

Die Pläne, Modulbauten – also moderne Container – ans Gebäude anzudocken, um die neuen Räume noch schneller zu erhalten, sind laut Fachbereichsleiterin Kahle vom Tisch. Stattdessen soll nach Wunsch des DRK und der Stadt ein massiver Anbau entstehen, der zwar etwas mehr Vorlaufzeit benötigt, dann aber dauerhaft genutzt werden kann.

Der Ortsrat ist ein großer Befürworter des Erweiterungsmodells. Ein Vorteil sei, dass der Kindergarten und die Schule verbunden bleiben und zusammenarbeiten können, sagt Ortsbürgermeister Eberhard Brezski. Er freue sich sehr, dass eine Lösung mitten im Ort gefunden werde.

Um die Gestorfer Eltern ab jetzt regelmäßig über die Ausbaupläne zu informieren, ruft der Ortsrat einen Runden Tisch „Krippe“ ins Leben. Die Politiker laden die Mütter und Väter erstmals für Sonnabend, 9. Juni zum Treffen ein. Der Veranstaltungsort muss noch festgelegt werden; zur Auswahl stehen der Dorfgemeinschaftsraum und das „Krügers“.

Den Wunsch zum regelmäßigen Austausch hätten mehrere Eltern geäußert, erzählte Brezski in der Ortsratssitzung.

Der Sozialdemokrat hatte kürzlich im Gespräch mit der NDZ berichtet, wie sehr die derzeitige Krippen-Not Mütter und Väter unter Druck setzt: „Die Eltern laufen mir seit einem halben Jahr die Bude ein.“ Es fehlen mindestens neun Krippenplätze.



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