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Erst die Zahlen – dann die Bagger

Bennigsen. Worüber wurde diskutiert? Was war gut, was schlecht in Springe und den Ortsteilen? Die Ortsbürgermeister lassen das Jahr Revue passieren und geben einen kleinen Ausblick auf das, was in diesem Jahr ansteht.

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Sanierung oder Neubau? Die Zukunft der Bennigser Grundschule bewegt Ortsbürgermeister Volker Gniesmer. Doch die Entscheidung darüber fällt nicht im Ortsrat, weiß der Sozialdemokrat. Trotzdem: Im Frühjahr erwartet das Gremium Vorschläge der Stadtverwaltung. Gniesmer fordert außerdem, vor einem Beschluss müssten alle Schülerzahlen geprüft werden, um ein räumlich passendes Konzept zu erstellen. Wichtig sei in jedem Fall, dass der Unterricht für die Schüler störungsfrei erfolgen soll. „In Containern sollen sie möglichst nicht lernen“, sagt Gniesmer.

Neben dem Großprojekt Grundschule wird es in Bennigsen im nächsten Jahr auch um den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses gehen. Die Planungsmittel sind im Etat für dieses Jahr, mit einem Baubeginn rechnet Gniesmer aber erst 2016. Derzeit würden noch die Kosten für einen Neubau auf dem weitgehend ungenutzten Festplatzgelände ermittelt. „Es ist ganz wichtig, dass der Bau des Gerätehauses nun klappt“, sagt der Bürgermeister mit Blick auf die geplatzten Pläne, die Feuerwehr in dem Gebäude der LVB unterzubringen.

Frei wird durch den geplanten Neubau das bisherige Gerätehaus im Herzen von Bennigsen. Gniesmer plädiert hier für einen Verkauf der städtischen Immobilie, die etwa für Gewerbetreibende geeignet sei.

Das Gebäude zu halten und dort einen Wochenmarkt unterzubringen – von diesem Vorschlag der Grünen hält Gniesmer nicht viel. Trotzdem habe die Stadt einen entsprechenden Prüfauftrag bekommen, dessen Ergebnis nun abgewartet wird. Gniesmer favorisiert nach wie vor den Parkplatz des Discounters Penny an der Hauptstraße für einen Wochenmarkt. Von dessen Kunden könnte auch der Einkaufsmarkt profitieren. Bislang lehnt Penny die Pläne jedoch ab.

Die Bevölkerungszahlen in Bennigsen sind gesunken; die Diskussion um ein neues Baugebiet in Bennigsen möchte Gniesmer aber nur mit viel Augenmaß anstoßen. „Als Ratsmitglied muss ich die Entwicklung von ganz Springe sehen“, erklärt er. Da gebe es – wie in Eldagsen – Baugebiete, die noch nicht vollgelaufen seien.

Würde jedoch ein neues Gebiet ausgewiesen, dann schlägt Gniesmers Herz allerdings eindeutig für die Schille. Noch gibt es indessen in zwei kleineren Baugebieten am Bahnhof und am Rosenbusch einige freie Grundstücke. Daneben würden immer wieder bestehende Immobilien frei. Für die Senioren, die nicht mehr in den eigenen vier Wänden allein leben können, wünscht sich der Ortsbürgermeister Wohn- und Pflegeangebot. Als geeigneten Standort sieht Gniesmer das Areal hinter der Zuckerfabrik: „Es fehlt nur ein Investor.“ br



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