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Verwaltungsausschuss berät am 25. November / Chancen für Wallstraße bleiben gering

Erneute Entscheidung über Kita-Standort

Eldagsen (zett). Punktsieg für die Eldagsener: Der Verwaltungsausschuss wird am Donnerstag, 25. November, erneut über den Standort der Kindertagesstätte im Ort abstimmen. Das teilte gestern Bürgermeister Jörg-Roger Hische auf Anfrage der Neuen Deister-Zeitung mit.


Er habe sich nach der wiederholt im Ort geäußerten Kritik an der Entscheidung für die Hindenburgallee zu diesem Schritt entschlossen, so Hische. „Als der Verwaltungsausschuss am 7. Oktober gegen die Wallstraße gestimmt hat, war ein derart breiter Widerstand in Eldagsen noch nicht abzusehen.“ Somit sei das Kriterium der geänderten Sachlage erfüllt – wie berichtet eine Voraussetzung für eine erneute Abstimmung. „Wir wollen aber auch einfach nicht, dass der Eindruck entsteht, dass wir die Menschen in Eldagsen nicht ernst nehmen“, betont Hische, der aber auch klar macht: „Aus Sicht der Verwaltung hat sich an der sonstigen Faktenlage nichts verändert.“

So klingen denn auch die Statements aus den großen Ratsfraktionen. „Wir haben die Pro- und Contra-Argumente auch im Vorfeld schon ausführlich diskutiert“, sagt SPD-Fraktionschefin Katrin Kreipe. Dabei habe man auch die Eldagsener SPD-Ortsratsmitglieder einbezogen. „Für uns ist das Wohl der Kinder vorrangig – und die sehr enge Kooperation mit der Grundschule, die an der Hindenburgallee möglich ist“, so Kreipe weiter. An dieser Faktenlage habe sich für die SPD-Fraktion nichts geändert. Ähnlich argumentiert auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Thielmann-Dittert. Das könnte für die Eldagsener zum Problem werden – denn die beiden Parteien haben im Verwaltungsausschuss gemeinsam eine Mehrheit. Dann wäre auch egal, wie sich die CDU verhält – sie wollte sich gestern noch nicht positionieren.

Auch Ortsbürgermeister Ralf Burmeister weiß um diese Situation – trotzdem freut er sich über Hisches Entscheidung: „Das ist eine tolle Sache. Jetzt wollen wir mal gucken, ob unsere Argumente greifen. In jedem Fall haben wir etwas erreicht.“ Am Wichtigsten sei, dass der Kita-Neubau überhaupt komme.



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