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Erneut Unfall an Gestorfs Problemkreuzung

GESTORF. Es ist schon wieder passiert: An der berüchtigten Problemkreuzung in Gestorf hat sich erneut ein Unfall ereignet. Wieder hat ein Autofahrer die Vorfahrt missachtet. Die Polizei spricht dabei von einem Bagatellschaden, ernsthaft verletzt wurde offenbar niemand.

Die Freiwillige Feuerwehr sperrt die Unfallstelle ab und stellen den Brandschutz sicher.
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Bisherigen Angaben zufolge – die ermittelnden Polizisten waren heute nicht im Dienst – missachtete ein Autofahrer aus Barsinghausen am Sonntagnachmittag die Vorfahrt eines anderen Verkehrsteilnehmers aus Coppenbrügge. Einer der Unfallbeteiligten wurde dabei leicht verletzt. Der Unfall rief auch die Freiwillige Feuerwehr Gestorf auf den Plan. Beim Eintreffen wurde der Verletzte gerade vom Rettungsdienst versorgt. Die Ehrenamtlichen sperrten die Einsatzstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Außerdem streuten sie Öl ab und verhinderten, dass Betriebsstoffe in die Kanalisation eindrangen. Nach der Aufnahme des Unfalls durch die Polizei schleppten die Einsatzkräfte die Autos aus dem Kreuzungsbereich, damit der Verkehr weiterfließen konnte. Während der Bergungsarbeiten war die Straße gesperrt. An der Kreuzung der Landesstraße 422 und der Kreisstraße 216 im Springer Ortsteil Gestorf ist es bereits häufig zu Unfällen gekommen. Fast immer war Missachtung der Vorfahrt die Ursache. Die Behörden haben daraus bereits Konsequenzen gezogen – allerdings war es ein langer Weg bis zum Beschluss, dass an der Stelle eine Ampel errichtet werden soll.

Am Dienstag nach Ostern rollen die Bagger. Dann rückt, wie berichtet, eine Baufirma aus Coppenbrügge für die Erdarbeiten und den Straßenbau an. Laut Region wird es an jeder Seite der Kreuzung eine Bogenampel und drei Lichtzeicheneinheiten an den Ampelmasten geben. Seit 2015 ereigneten sich an der Gefahrenstelle elf Verkehrsunfälle. Bei einem wurde eine Person schwer verletzt. Unfallursache fast immer die Missachtung der Vorfahrt: Autofahrer hatten das Stoppschild offenbar nicht bemerkt.



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