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Endstation für Springes neuen Haltepunkt?

SPRINGE. Bitte sofort aussteigen: Der parteilose Ratsherr Uwe Lampe will erreichen, dass die Pläne für einen Haltepunkt zusätzlich zum Kernstadt-Bahnhof gestoppt werden. Er versucht, sowohl den Ortsrat als auch den Stadtrat auf seine Seite zu bekommen.

Große Pläne: Der Haltepunkt könnte in der Nähe des Neuen Friedhofs entstehen. Foto: Archiv/Scheffler
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Lampes Ziel: Die Region Hannover und die Deutsche Bahn sollen davon überzeugt werden, dass jede weitere Investition für den Haltepunkt „Deisterpforte“ herausgeworfenes Geld ist.

Der neue Stopp sei nur 1000 Meter vom zentralen Bahnhof entfernt, argumentiert Lampe: „Kaum ist der Zug angefahren, muss er auch schon wieder halten.“ Der Sprinter falle damit als Verkehrsmittel weg. Außerdem verbessere sich die Situation für niemanden: Die Bewohner der Siedlungen an der Deisterpforte beziehungsweise dem Ebersberg seien „durch eine funktionierende Busverbindung“ bereits gut an den existierenden Bahnhof angebunden. Selbst die neuen Baugebiete, die neben dem Neuen Friedhof oder südlich der B 217 entstehen könnten, seien nicht so groß, dass sie einen weiteren Haltepunkt rechtfertigen.

„Die bisherige Planung sieht auch nicht die Ausweisung größerer Parkplätze vor“, kritisiert Lampe am Konzept. Der zweite Kernstadt-Bahnhof sei also nur „für den fußläufigen Personenverkehr geeignet“ und das Einzugsgebiet dementsprechend klein.

Lampe hatte den Antrag bereits in der Februar-Sitzung des Ortsrates gestellt – allerdings nur mündlich. Damals gab es mehrere Politiker, die ihm sofort beipflichteten und von Irrsinn sprachen. Damit offiziell über das Thema abgestimmt wird, muss der Antrag allerdings schriftlich gestellt werden und frühzeitig vorliegen. Das hat Lampe jetzt getan.

Der Ortsrat tagt am Mittwoch, 24. April, ab 18 Uhr im Alten Rathaus – und muss dann Farbe bekennen, wie er zu einer weiteren Haltestelle steht. Wörtlich heißt es in dem Antrag, man setze sich dafür ein, „dass dieses Bauvorhaben nicht weiter verfolgt“ wird.



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