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Aus der Innenstadt zur Jägerallee: Lebensmittelausgabe zieht um / Verein hofft auf Umbauhilfe

Endlich neue Räume für die Springer Tafel

Springe (ric). Es ist vollbracht: Nach aufwändiger Suche hat die Springer Tafel ein neues Zuhause gefunden. Ab 1. April werden Lebensmittel für sozial Schwächere im Gebäude an der Jägerallee 22 gesammelt und ausgegeben.

Der neue Standort der Springer Tafel: Ab April soll die Lebensmittelausgabe an der Jägerallee 22 gewährleistet sein. Foto: ger

Für die Ehrenamtlichen um Uwe Lampe eignet sich der neue Standort ideal – entspricht er doch genau den Vorstellungen: nicht mehr in der Innenstadt und dennoch fußläufig gut erreichbar, größer als die Immobilie am Niederntor und sicher für mindestens zehn Jahre. Wie Lampe gestern im Gespräch mit der NDZ mitteilte, sei sich der Vorstand mit dem Vermieterehepaar Plewinski bereits über die Konditionen einig geworden. Bis vor Kurzem befand sich in den Räumen noch ein Geschäft für Brautmoden, jetzt steht es leer. Mit 130 Quadratmetern ist die ebenerdige und damit barrierefreie Fläche für Ausgabe-, Lager- und Mitarbeiterräume der Tafel doppelt so groß wie bisher. Die Vertragslaufzeit soll auf zehn Jahre festgeschrieben werden – Verlängerung nicht ausgeschlossen. Für die Tafelhelfer bedeutet das endlich Planungssicherheit. Wie berichtet, hatte der neue Vermieter in der Innenstadt die Einrichtung nach dem Kauf des Hauses vor die Tür gesetzt.

„Das neue Gebäude bietet auch mehr Platz für unsere Kunden“, sagt Lampe. Dadurch würden sich auch verbesserte Wartebedingungen an den Ausgabetagen ergeben. Aufmerksam auf die Immobilie wurden die Vorstandsmitglieder durch den Tipp eines Bekannten. Und sind jetzt froh, einen Standort in fußläufiger Entfernung zum Bahnhof (800 Meter) zu haben. „Viele kommen natürlich mit Bussen zu uns“, sagt der Vereinschef und denkt dabei auch an Berechtigte aus den Ortsteilen. Schon jetzt ist allerdings klar, dass eine Menge Arbeit auf das Team wartet, wenn es ab Januar um den Umbau der Räume geht: So bequem eine Fußbodenheizung auch sein mag – für die Lebensmittelaufbewahrung ist sie selbstverständlich nicht der ideale Untergrund. Vor drei Jahren halfen zahlreiche heimische Handwerkerfirmen unentgeltlich oder zum Selbstkostenpreis mit – „hoffentlich auch jetzt“, so Lampe.



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