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Endgültiges Aus fürs Springer Schützenfest

SPRINGE. Das Jägercorps sagt das Schützenfest für dieses Jahr endgültig ab: Die Verhandlungen mit einem neuen Festwirt sind gescheitert. Am Dienstagabend war die Absage im kleinen Kreis den Ausrichtervereinen mitgeteilt worden – das bestätigen Teilnehmer der Neuen Deister-Zeitung.

Szabo

Autor:

marita scheffler und saskia helmbrecht

Am Dienstagabend war die Absage im kleinen Kreis den Ausrichtervereinen mitgeteilt worden – das bestätigen Teilnehmer der Neuen Deister-Zeitung. Um die Bürger- und Schützenkönige zu ehren, ist demnach eine Feier im kleineren Rahmen geplant. Diese soll am ursprünglichen Schützenfest-Wochenende im Juni stattfinden.Ein grobes Konzept dazu stehe. Auch ein kurzer Ausmarsch vom Marktplatz zum Kulturheim sei geplant.

Die Absage für dieses Jahr ist aus Sicht der Verantwortlichen nicht gleichbedeutend mit einem generellen Schützenfest-Aus. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir das im nächsten Jahr nicht wieder hinbekämen“ , sagt der Jagdklub-Vorsitzende Peter Böttcher. Sein Verein ist 2019 an der Reihe. Die Anmeldung für das parallele Kreisschützenfest sei bereits verschickt, „also müssen wir das auch irgendwie über die Bühne bringen“, so Böttcher. Ein Selbstläufer werde die Vorbereitung aber kaum. Das erste Problem: Der Jagdklub braucht einen Festwirt. Mit dem Gastronomen Jörg Ahrend, der in den vergangenen Sommern in Springe sein Zelt aufbaute, konnte sich das Jägercorps in diesem Jahr nicht einigen. Ahrend hatte den Betrag gekürzt, den er dem Ausrichter-Verein zahlt. Er führt dafür wirtschaftliche Gründe an. Als Unternehmer habe er die Kalkulation nach den vergangenen Festen anpassen müssen.

Böttcher hat bereits vorsichtig mit der Suche nach einem Wirt begonnen. In den kommenden Wochen wolle er erste Gespräche führen. Das ist deutlich früher als sonst: Die Vereine hatten die Verträge meist erst ein gutes halbes Jahr vor dem Fest unterschrieben.

Böttcher bedauert den Fest-Ausfall sehr. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es ein Jahr ohne gab“, meint der Vorsitzende.

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