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Eldagser kämpfen für ihr Freibad

ELDAGSEN. Das Freibad steckt in einer Krise: Dauerregen und Sturm haben der Badeanstalt im Vorjahr die Saison verhagelt, das wirkt sich auch finanziell aus. Deshalb sollen in diesem Jahr die Eintrittspreise erhöht werden. Die Eldagsener Frühschwimmer kämpfen indes an anderer Front für den Erhalt ihres Freibades.

Claudia Watermeyer (von links), Heinrich Busse und Martina Rücker bei der Veranstaltung in der Schule. FOTO: PFEIFFER
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Es sind die Kinder, die Elisabeth Pfeiffer, passionierte Frühschwimmerin und engagierte Eldagser Bürgerin, ins Visier genommen hat. Die sind schließlich die Zukunft. Pfeiffer fragte bei Martina Rücker, der Leiterin der Grundschule Hallermundt nach – wo besser lässt sich die junge Generation ansprechen, als in einer Schule? Rücker räumte den Frühschwimmern Zeit ein, um mit den Schülern über das Freibad zu sprechen.

Und die haben sie auch genutzt: Sie hatten Fotos und Anekdoten im Gepäck, mit denen sie die jungen Zuhörer von den Vorzügen des städtischen Schwimmbades zu überzeugen suchten.

„Die Kinder haben begeistert zugehört – aber auch selbst von ihren Freibad-Erlebnissen erzählt“, sagt Pfeiffer. Dabei habe sich bestätigt, dass es tatsächlich Grundschüler gäbe, die die Eldagsener Badeanstalt gar nicht kennen. Das hat sich nun aber geändert. Pfeiffer: „Hoffentlich haben wir die Neugier der Kinder geweckt“, sagt Pfeiffer abschließend.

Der Umsatz des Freibades war nach den Wetter-Kapriolen um 25 Prozent eingebrochen. Das bringt nun die Frühschwimmer auf den Plan. Die engagieren sich nicht nur in Sachen Werbung fürs Freibad. Die vitale Seniorengruppe, die selbst während schwerer Regenschauer ins kühle Nass springt, kümmert sich auch sonst liebevoll um die Anlage.

Jetzt haben sie sich auch der Öffentlichkeitsarbeit verschrieben. Und sie freuen sich auf möglichst viele Gäste bei der Saisoneröffnung am Pfingstsonnabend, 19. Mai, ab 11 Uhr im Freibad.



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