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Eisdielen machen wegen des Regenwetters weniger Umsatz

SPRINGE. Grauer Himmel, dicke Tropfen: Man mag es angesichts des vielen Regens der vergangenen Tage und Wochen vielleicht nicht glauben, aber wir haben Sommer. Hauptsaison in den Springer Eisdielen. Eigentlich.

Francesco Russo ärgert sich über das schlechte Wetter, deutlich weniger Kunden wollen sein Eis essen. Foto: Helmbrecht
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Sandra Hermes Redakteurin zur Autorenseite

Doch die Stimmung bei Betreibern ist eher trübe. Denn: Schlechtes Wetter bedeutet wenig Kundschaft. Das Geschäft läuft schleppend.

Francesco Russo, Inhaber des Eiscafés Russo, stellt dem Sommer kein gutes Zeugnis aus. „Bei diesem Wetter hat keiner Lust, draußen zu sitzen“, beklagt er. Niemand komme bei Wind und Regen in die Stadt – und schon gar nicht, um eine kalte Süßspeise zu essen. In diesem Jahr zählt er deutlich weniger Besucher. „Es ist ärgerlich, dass ausgerechnet die Sommerferien so verregnet sind“, sagt Russo. Immerhin sei das die Zeit, in der er am meisten Eis verkaufe – eigentlich.

„Im vergangenen Jahr waren die Sommerferien viel später, da lief das Geschäft wesentlich besser. An sonnigen Tagen ist die Terrasse brechend voll.“ Die Laune lässt er sich davon nicht verderben. „Es kann nur besser werden, vielleicht bekommen wir noch einen warmen Spätsommer.“

Immerhin ist die Eisdiele nicht das einzige Standbein von Russo. Zudem verkauft er Pizza und Pasta – und die italienischen Traditionsgerichte werden immer gegessen, zu jeder Jahreszeit, egal wie kalt es ist.

Wenn Eis gegessen wird, gewinnen in diesem Sommer die Klassiker-Sorten: Vanille, Schokolade und Erdbeer. „Aber auch die etwas ungewöhnlicheren Sorten werden oft genommen“, sagt Russo. „Bei uns sind Joghurt-Holunder, Buttermilch-Granatapfel und Sahnegrieß-Waldbeere die absoluten Renner.“

Vanille, Schokolade, Joghurt und Kirsche gehören auch zu den beliebtesten Sorten im Eiscafé Martino. Die Betreiber sind im Gegensatz zu Francesco Russo zufrieden mit dem Sommer. „Das ist unsere erste Saison hier vor Ort; wir haben keinen Vergleichswert“, sagen sie. Aber im Großen und Ganzen könnten sie sich nicht beschweren. „Die Terrasse ist voll, wir haben gut zu tun.“



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