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Fünfhausenstraße: Geschäftshaus mit 17 Läden und Büros kostet 2,3 Millionen Euro

Einkaufszentrum im Angebot

Springe. Es wäre einer der größten Immobilien-Deals Springes in den vergangenen Jahren: Zum Verkauf steht der 30 Jahre alte Einkaufs-Komplex „Fünfhausenstraße 2“ – mitten in der City. 2,3 Millionen Euro will der Investor, ein israelisches Unternehmen, für die Ladenlokale haben. Der zuständige Vermarkter Estavisio spricht von einer Portfolio-Bereinigung.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Und weist Spekulationen zurück, dass der Häuserblock am allgemeinen Rückgang der Innenstadt-Kaufkraft leidet. Der Vermietungsstand sei ganz im Gegenteil „für diese Region sehr gut“, man habe eine Leerstandsquote von etwa 10 Prozent, erklärt Dirk Brauckmann von Estavisio aus dem westfälischen Soest.

In dem Karree befinden sich unter anderem die Textilkette Kik und der Drogeriemarkt Rossmann – aber auch ein Optiker, ein Spielwarenladen, ein Blumen- und Dekogeschäft und diverse Praxen und Büros. Auch der vor der Schließung stehende Rewe-Markt befindet sich noch in dem Gebäude (siehe Infokasten).

Brauckmann versichert, alle bestehenden Verträge würden von einem neuen Besitzer übernommen: „Ein Eigentümerwechsel hat keinen Einfluss auf die Mietverhältnisse.“

Auf dem 3000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Fünfhausenstraße, Nordwall und Altem Rathaus bietet Estavisio im Namen des bisherigen Investors eine Verkaufsfläche von insgesamt 5343 Quadratmetern an. Erbaut wurde das Objekt demnach im Jahr 1983. Den Zustand beschreibt der Makler als „gepflegt“.

Und trotzdem will sich die israelische Investorengruppe nach sieben Jahren wieder von dem Komplex trennen. „Die Eigentümerin hält Springe nach wie vor für einen sehr guten Standort“, versichert Brauckmann. Der Verkauf habe „nichts mit mangelnder Attraktivität zu tun“, sondern mit „einer strategischen Betrachtung des gesamten Portfolios“. Soll heißen: Dem Investor passt das Springer Gebäude nicht mehr ins Konzept.

Die Gesellschaft hatte den Komplex Anfang 2006 erworben – damals noch mit einer Leerstandsquote von etwa 33 Prozent. Damals waren eine Zeit lang auch Arbeitsagentur und Stadt an einer größeren Fläche interessiert; ein gemeinsames „Soziales Rathaus“ sollte entstehen. Doch die Pläne platzten.



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