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Erster Kulturmarkt am Jagdschloss: Ritterkämpfe, belgische Pralinen, edle Accessoires und Parkprobleme

Eine Premiere, die Lust auf mehr macht

Springe (vob). Der erste Kulturmarkt am Jagdschloss hat tausende Besucher angelockt. Das Veranstaltungsteam „kulturmarkt.net“ hatte die kleine Landpartie nach zehn erfolgreichen Jahren auf dem Rittergut Brüggen nach Springe verlegt.

Die Besucher der „kleinen Landpartie“ staunten über

Kunstvolle Steinmetzarbeiten, formschöne Töpfereien und filigrane Holzskulpturen waren auf dem weitläufigen Markt ebenso zu bestaunen wie modische Accessoires, vom eleganten Herrenhut über die schicke Damenhandtasche bis zum edlen Schmuck. Frühlingsgefühle weckte das reiche Gartendeko-Sortiment, Wellnessliebhaber konnten sich an Naturkosmetik, ätherischen Ölen und Duftlampen erfreuen.

Für Genießer hatte der Markt ebenfalls einiges zu bieten. Neben Grillspezialitäten und dänischen Hotdogs war ein Stand mit belgischen Pralinen ein unwiderstehlicher Magnet.

Auch die Unterhaltung der Gäste wurde großgeschrieben. In mittelalterlichen Kostümen bespielten Sandra Schultes und ihr Team Kinder und junggebliebene Erwachsene mit Sackhüpfen, Eierlaufen, Hufeisenwurf und mehr. Wer wollte, konnte sich im Armbrustschießen versuchen oder den Rittern vom Templerorden beim Schwertkampf zusehen. Für ungläubige „Ohs“ und Ahs“ sorgte immer wieder Falk Maske. Der Walk-Act unterhielt in kunstvoll gearbeiteten Kostümen, zum Beispiel als Federvieh mit einem Hahnenkopf aus Pappmaschee, Federkragen, Federfrack, Kniebundhose, gelben Strümpfen und Krallenschuhen. Für musikalische Unterhaltung sorgten vier Bands, darunter auch die „Jazz Buddies“ aus Springe.

Fazit: Für 6 Euro Eintritt wurde den Gästen jede Menge Markt und Unterhaltung geboten – eine Premiere, die Lust auf mehr macht. Sinnvoll war die Verteilung der Marktstände auf die Jagdschlosswiese und den Marstall, in den die Besucher während der Platzregen am Ostersonntag flüchten konnten.

Allein das Parken war ein Problem: Als der Jagdschlossparkplatz voll war, wurde eine benachbarte Wiese freigegeben. Hier fand sich zwar eine Menge Platz, nach den starken Regenfällen aber leider auch viel Matsch – zahlreiche Autos fuhren sich im Morast fest und mussten von anderen Kulturmarkt-Besuchern freigeschoben werden.



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